Heidi Reckleben-Meyer DH

Heidi Reckleben-Meyer DH

Kolumnen 05.11.2017 Von Heidi Reckleben-Meyer

Das ist ganz sicher!

Rufnummern, Pincodes, Geheimzahlen – wenn man den Experten glauben darf, sollte man sie alle auswendig können und nirgendwo notieren. Das ist dann sicher. Fast genauso sicher ist, dass man irgendwann vor einem Geldautomaten steht und feststellt, dass man sich all diese Zahlenkolonnen doch nicht so gut merken konnte. Oder man kann seine E-Mails nicht mehr abrufen, weil keines der Passwörter, das man eintippt, stimmt.

Egal, wie sehr man auch da- rüber nachdenkt, die vier Ziffern, die dafür sorgen könnten, dass der Geldautomat Geld herausrückt, fallen einem einfach nicht ein. Dafür sickern plötzlich Ziffern und Zahlen aus längst vergangenen Zeiten ins Hirn: die erste eigene Telefonnummer steht plötzlich wie in Stein gemeißelt vor dem geistigen Auge da, und alle möglichen alten Postleitzahlen – von 3078 für Stolzenau bis 3070 für Nienburg – hat man dann parat, nur nicht das, was jetzt wirklich dran wäre.

Ersatzfragen, wie die nach dem Lieblingsfilm, wie in einigen Datenbanken üblich, helfen auch nicht weiter, weil einem partout nicht mehr einfallen will, was man da seinerzeit wohl eingetippt haben mag. Dafür müsste man jetzt wissen, in welchem Jahr man diese Ersatzfage beantwortet hat ...

Als ebenso ungeeignet hat sich eine eigene Verschlüsselungstechnik herausgestellt. Auch Eselsbrücken führen oft genug zu nichts.

Ein Safe muss her, in dem all die Codes, Benutzernamen und Passwörter sicher aufbewahrt werden könnten. – Und der sollte auf gar keinen Fall ein Zahlenschloss haben!

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Erstellt:
5. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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