Sabine Lüers-Grulke DH

Sabine Lüers-Grulke DH

Das wäre ja mal was

von Sabine Lüers-Grulke Ein Weihnachtsmarkt in Nienburg, nicht nur für ein Wochenende als Adventsbasar, sondern die ganze Adventszeit hindurch, geöffnet vielleicht nicht nur wochentags, sondern auch sonntags: das wäre ja mal was! Bislang gibt es ja nur den kleinen Markt am Ernst-Thomas-Platz, den Winterwald am anderen Ende der Fußgängerzone und eben den Adventsbasar (siehe Bericht rechts), der aber nur an zwei Tagen in der Vorweihnachtszeit stattfindet.

Wenn man es schaffen würde, Schausteller, Vereine, Verbände, Hobbykunsthandwerker und auch die Stiftung unter einen Hut zu kriegen, könnte etwas richtig Tolles entstehen. „Es müssten ja nicht immer alle Organisatoren vier Wochen lang präsent sein“, sinnierte Tim Hauschildt zur Eröffnung des Basars am Samstag. Dort waren alle 20 Buden, die die Stadt vorrätig hält, bestückt. Vielleicht könten sich Interessenten darin wochenweise abwechseln, schlug er vor.

Wenn aber ein gemeinsamer Weihnachtsmarkt an zentraler Stelle – vielleicht tatsächlich auf dem wunderschönen Kirchplatz – als Anlaufpunkt in der ganzen Adventszeit dienen würde, um sich zu treffen, Klönschnack mit Freunden bei heißem Glühwein oder Kakao zu halten oder kleine Geschenke für die lieben Familienmitglieder auszusuchen, dann hätten sicherlich alle etwas davon – dann würde vermutlich auch der Umsatz stimmen. Und es gäbe keine Gäste von außerhalb mehr, die enttäuscht nach dem „schönsten Weihnachsmarkt Europas“ suchen würden...

Zum Artikel

Erstellt:
8. Dezember 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.