Annika Büsching DH

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Kolumne 21.05.2018 Von Annika Büsching

Dem Wahnsinn gelassen begegnen

„Pubertät ist, wenn man grübelt, aber nicht weiß worüber“, besagt ein deutsches Sprichwort. Diese Zeit im Leben, so vergleichsweise kurz sie auch sein mag, kann anstrengend sein. Für die, die mittendrin stecken und noch nicht so wirklich wissen, wohin mit sich und der Welt. Nerven kostet die Pubertät – vom lateinischen „pubertas“ für „Geschlechtsreife“ – aber auch die, die mit den wundersamen Wesen auskommen müssen. Eltern stehen der plötzlichen Verwandlung ihrer Sprösslinge manchmal schmunzelnd, manchmal ratlos gegenüber. Experten raten, dem pubertären Wahnsinn gelassen zu begegnen, zugleich aber Halt und Orientierung zu vermitteln. Der Flecken Steyerberg bietet ab 9. August einen achtteiligen Kurs „Starke Eltern – starke Kinder“ an, der genau dabei helfen soll. Angesprochen sind Eltern mit Kindern im Alter von zwölf Jahren oder älter. Kursleiter ist Peter Karaskiewicz, der lange im Stolzenauer Jugendhaus tätig war, sich mit den Irrungen und Wirrungen in jugendlichen Gehirnen also bestens auskennt. Wer an dem Kurs interessiert ist, kann sich an das Familien- und Seniorenbüro des Fleckens wenden: über die Nummer (0 57 64) 96 06 35 oder per E-Mail an schlemermeyer@steyerberg.de.

Bis der Kurs startet, hilft vielleicht das Mantra, das so manchen Elternteil schon durch die kleinkindliche Trotzphase begleitet hat, als Schreianfälle darin begründet waren, dass das Butterbrot in vier Quadraten statt zwei Dreiecken geschnitten auf dem Teller liegt: „Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase, es ist nur ...“.

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Erstellt:
21. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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