Foto: Flickr.com / clausgünther dpa

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24.05.2013 Von Alan Smithee

Den Rücken während harter Gartenarbeit so weit es geht schonen

PR-Artikel Für viele Menschen ist Gartenarbeit äußerst entspannend, andere hingegen sträuben sich regelrecht davor. Ein Grund, warum sie keinen Spaß daran finden, den Garten nach ihren Vorstellungen zu gestalten, liegt darin, dass die Arbeit anstrengend sein kann. Oft kommen dann noch Rücken- und Knieschmerzen dazu. Um seinen Körper zu schonen, sollte man daher einige Hinweise beachten.

Wirbelsäule gerade halten

Besonders belastend für den Rücken ist es, wenn man in gebückter Haltung arbeitet. Die Bandscheiben werden dann ungleichmäßig belastet, was zu Schmerzen führen kann. Durch ständige Belastung ist außerdem möglich, dass sich die Rückenmuskeln verspannen und schmerzen und man daher abends ein Vollbad in heißem Wasser benötigt, um sich wieder richtig bewegen zu können.

Damit man seinen Rücken schont, ist es ratsam, möglichst viel mit einer geraden Körperhaltung zu arbeiten. Muss man zum Beispiel ein Loch ausgraben, sollte man dies nur mit einem Spaten durchführen, bei dem die Länge des Stiels an die Körpergröße angepasst ist. Praktisch ist es, wenn man einen Spaten mit Teleskop-Stiel hat, wie sie beispielsweise bei http://www.fiskars.de/ erhältlich sind. Ist die Form zudem ergonomisch, muss man weniger Kraft einsetzen, um Erde hochzuhebeln.

Auch wenn man Hecken schneidet, ist das richtige Werkzeug wichtig. Ist die Heckenschere schwer, kann man sie dauerhaft nur schlecht halten, was Rückenschmerzen fast garantiert. Bei einer guten Qualität, scharfen Klingen und leichten Materialien hingegen kann man lange arbeiten, ohne dass Arme und Rücken schmerzen.

Das Kniegelenk schonen

Muss man am Boden arbeiten, sollte man sich auf jeden Fall gepolsterte Knieschoner zulegen, die in jedem Baumarkt erhältlich sind. Oft nimmt man bereits eine falsche Haltung ein, weil die Knie nach kurzer Zeit auf dem Boden schmerzen; mit der Polsterung lässt sich die Position besser aushalten. Je nachdem, welche Arbeit zu erledigen ist, versucht man, in die Hocke zu gehen, anstatt zu knien. In dieser Haltung bleibt der Rücken in vielen Fällen gerader und wird nicht so stark belastet.

Unkraut in Fugen und in Beeten zu entfernen, bedeutet häufig eine mühsame Arbeit. In der Hocke lässt sich dies meistens nicht bewerkstelligen, sodass sich viele Menschen hinknien. Die erste Phase dieser Tätigkeit kann man aber sogar sehr gut im Stehen verrichten, sodass Rücken und Knie entlastet werden: Unkrautstecher sind heute ebenfalls mit einem teleskopierbarem Stiel erhältlich. Reste, die sich hartnäckig zwischen Fugen festkrallen, kann man auf einem niedrigen Hocker sitzend entfernen.

Hat man einen langen Tag im Garten aufgeräumt, kommt der Zeitpunkt, an dem man die vollen Körbe mit Rasenschnitt, Unkraut und Ästen zum Komposthaufen tragen muss. Hier wäre es falsch, sich zum Korb herunterzubeugen und ihn dann hochzuheben. Stattdessen übt man spezielle Bücktechniken aus, geht mit geradem Rücken in die Knie und nimmt den Korb hoch.

Behandlung durch den Arzt

Nach einem Tag im Garten kommt es bei vielen Menschen vor, dass sie am folgenden Tag Muskelschmerzen haben. Diese sollten allerdings schnell wieder vergehen. Bleiben sie über mehrere Tage bestehen oder werden sogar schlimmer, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Es kann dann sein, dass man eine Sehnenscheidenentzündung oder Verhärtungen der Muskulatur hat. Schonung, Massagen oder Bestrahlungen mit Rotlicht sind dann mögliche Hilfen. Da allerdings auch die Bandscheibe betroffen sein kann, sollte man die Schmerzen von einem Arzt abklären lassen.

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Erstellt:
24. Mai 2013, 09:37 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 42sec

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