Einmal im Rampenlicht stehen: In der OBS Hoya gab's viel Applaus.

Einmal im Rampenlicht stehen: In der OBS Hoya gab's viel Applaus.

26.07.2015

Den Traum vom Rampenlicht verwirklicht

150 Zuschauer in der OBS Hoya von Musikshow der Gruppe „Night on Stage“ begeistert

Hoya. Große Aufregung hinter den Kulissen der Bühne in der Oberschule Hoya: Endlich konnte die Gruppe „Night on Stage“ mit ihrer gleichnamigen Musikshow zeigen, was sie seit Anfang dieses Jahres einstudiert und geprobt hat. Vor rund 150 Zuschauern präsentierten die acht jungen Künstler im Alter von 14 bis 16 Jahren eine temporeiche Show, die Einblicke in den Traum vieler Jugendlicher gab, nämlich einmal auf einer Bühne zu stehen, zu singen, zu tanzen und zunperformen und dafür viel Applaus zu bekommen. Mit Letzterem war dann auch das Publikum an diesem Nachmittag nicht sparsam. Mehr als einmal gab es begeisterten Szenenapplaus. Immer wieder schlüpften die Akteure in verschiedene Rollen, wobei Lena Pawilowski begleitet von Adrian Weigel am Klavier besonders viel Beifall für zwei vorgetragene Soli bekam. Aber auch die Tänzerinnen Emilia und Weronika Szynalski, Julia Petzlaw, sowie die Moderatorinnen und Schauspielerinnen Milena Lummer und Annika Schlenkert bekamen von den Besuchern für ihre Leistungen große Anerkennung.

Entstanden ist dieses Mitmachmusical durch eine Kooperation des Familienzentrums Grafschaft Hoya mit dem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe BUS (Bildung und Soziales) Das Konzept zur musikalischen und sozialen Förderung Jugendlicher wurde von der Leiterin des Familienzentrums, Heike Teichmann, und dem Dipl. Pädagogen und Erziehungswissenschaftler Holger Diephaus (BUS), erarbeitet und mit 8500 Euro vom Kinderschutzbund Niedersachsen e.V im Rahmen des Programms „mitten drin“ gefördert. Auch die Bürgerstiftung Nienburg und der Lions Club Hoya waren mit 500 bzw. 300 Euro an der Förderung beteiligt.

Verantwortlich für die musikalische und choreographische Leitung waren Michael und Natella Coreen. Die beiden Musiker haben gemeinsam mit den Jugendlichen Songs, Handlungen und Dialoge erarbeitet und auch das Drehbuch zur Aufführung geschrieben. In diesem Kontext trafen sich alle Beteiligten ab Februar dieses Jahres einmal wöchentlich zur Probe in der Aula der OBS Hoya. Da Fördergelder meistens auch zeitlich limitiert eingesetzt werden müssen, blieben sechs Monate bis zur Premiere. Umso erstaunlicher, so Heike Teichmann in ihrer Begrüßung, war das tolle Ergebnis.

Konzeptionell lag der Focus auf der Partizipation der Jugendlichen. „Durch dieses Miteinander können die Jugendlichen nachhaltig in ihrer sozialen und emotionalen Kompetenz gefördert werden, was sich gleichzeitig auch positiv auf das Selbstbewusstsein auswirkt. Junge Menschen, die sich ihrer Selbstwirksamkeit bewusst sind und die Möglichkeit bekommen, diese konstruktiv einzusetzen, sind sehr viel eher bereit, mit Ausdauer und Motivation an einem Projekt mitzuarbeiten“, so Holger Diephaus.

Natürlich wünschen sich alle Beteiligten ein Fortbestehen der Gruppe und damit auch die Möglichkeit, weitere Stücke einzustudieren. Aus diesem Grund wurden die Ergebnisse an den Deutschen Kinderschutzbund weitergegeben, mit dem Antrag auf eine anschließende Bezuschussung. Auch eine Weiterführung im Zusammenhang mit einem Angebot der Schulen in der Ganztagesbetreuung ist durchaus denkbar, so die Initiatoren. Eine Wiederholung der Aufführung ist für den Herbst geplant. DH

Zum Artikel

Erstellt:
26. Juli 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.