Schülerinnen und Schüler der Oberschule Steimbke machten sich jetzt auf die Suche nach dem Waldkauz. OBS Steimbke

Schülerinnen und Schüler der Oberschule Steimbke machten sich jetzt auf die Suche nach dem Waldkauz. OBS Steimbke

Steimbke 16.03.2017 Von Die Harke

Den Waldkauz nicht gesehen – aber gehört

Schüler der Oberschule Steimbke waren auf Exkursion im Nöpker Wald

„Werden wir wirklich einen Waldkauz sehen?“, fragten sich einige Schüler der [DATENBANK=4783]Oberschule (OBS) Steimbke[/DATENBANK], als sie sich kürzlich mit dem Eulenexperten Karl-Heinz Girod (NABU Wunstorf) und [DATENBANK=1541]Schulleiterin Ulrike Karsch[/DATENBANK] nach Nöpke auf den Weg machten. Zunächst war der Kauz weder zu sehen noch zu hören. Geduld war also gefragt. Dabei war das Wetter an diesem Tag bestens zur Beobachtung geeignet, denn der Luftdruck war hoch, dazu war es windstill und es regnete nicht, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Nach intensiver Vorbereitung in der Schule wollten die Schüler gerne wissen, wo der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, sein Revier hat. Auf der Wanderung durch den dunklen Wald hielt Girod immer wieder an, um den Schülern Wissenswertes zu berichten, aber auch, um den Waldkauz anzulocken. Dies tat er mit einer Klangattrappe, einer Kassettenaufnahme mit einem Waldkauzruf.

„Dies war aus zwei Gründen interessant: Erstens, weil ein Kassettenabspielgerät längst nicht mehr in jedem Haushalt zu finden ist und für neugierige Blicke und Fragen sorgte. Zweitens aber, weil wirklich ein Tier auf den Ruf reagierte. Allerdings war das eine Waldohreule, die sich aus der Ferne meldete“, heißt es weiter.

Schließlich aber rief doch der Waldkauz und näherte sich der kleinen Gruppe. Offenbar wollte er mitteilen, dass dies sein Revier sei und die Gruppe stören würde. Eine Weile verfolgte er diese, ohne dass man ihn aber sehen konnte.

Das hielt die Gruppe nicht davon ab, mit dem nötigen Respekt weiterzuwandern, Fragen zu stellen und zu beantworten, um nach zwei Stunden wieder am Ausgangspunkt anzukommen.

Abschließend erklärte Schulleiterin Ulrike Karsch anhand einer Eulen- und einer Krähenfeder noch wesentliche Unterschiede, unter anderem: „Eulenfedern sind ganz besonders. Sie ermöglichen nämlich einen beinahe lautlosen Flug, der das Jagen von Kleintieren sehr erleichtert.“

„Die begeisterten Teilnehmer haben sich am Ende zu einem weiteren Treffen verabredet: Im Oktober zur Herbstbalz muss unbedingt ein Platz im Terminkalender freigehalten werden“, teilt die Oberschule abschließend mit.

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Erstellt:
16. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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