Schnee und Schmuddelwetter - der Herbst ist da

Schnee und Schmuddelwetter - der Herbst ist da

Nach einem Temperatursturz ist in einem Tal im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen der erste Schnee gefallen. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Die Schneefallgrenze habe bei 1000 bis 1200 Metern gelegen. Von langer Dauer ist die Winterlandschaft aber nicht: Die dünne Schneeschicht soll spätestens am Sonntag wieder schmelzen.

Auch auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg im sächsischen Erzgebirge wurde es weiß. „Die Station hat am Morgen Schneefall gemeldet“, sagte ein DWD-Sprecher. Auf dem relativ warmen Boden und bei einer Lufttemperatur von 0,5 Grad blieb aber auch dort nur wenig Schnee liegen.

Als etwas beständiger dürfte sich die weiße Pracht auf Deutschlands höchstem Berg erweisen. „Auf der Zugspitze gab es in den letzten 24 Stunden etwa 55 Zentimeter Neuschnee“, hieß es vom Wetterdienst. Damit liegen auf dem Berg (2962 Meter) den Angaben zufolge etwa 70 Zentimeter Schnee.

Deutschlandweit bleibt es wohl auch am Sonntag meist bedeckt - bei Höchsttemperaturen von 8 bis 15 Grad, im Norden sind auch 19 Grad möglich. Auch am Montag dürfte es weiter ungemütlich und teils nass werden.

Richtig winterlich wurde es derweil in der Schweiz und in Österreich. In Montana im Wallis etwa fielen 25 Zentimeter Schnee - ein Rekord für diese Jahreszeit, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte. In Davos in Graubünden seien es 26 Zentimeter Schnee gewesen. Viele Straßen in den Bergen waren schneebedeckt und mehrere Pässe deshalb gesperrt, darunter der Große-Sankt-Bernhard-Pass auf 2469 Meter, wo am vergangenen Wochenende noch 18 Grad gemessen worden waren.

In Österreich reichte der Schnee am Samstag auch bis in viele Täler. Bei der Wetterstation Bischofshofen auf 550 Metern Höhe seien zwei Zentimeter Neuschnee gemessen worden, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

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