De Heye-See bei Husum. Foto: Hartmann

De Heye-See bei Husum. Foto: Hartmann

Husum 18.06.2021 Von Die Harke

Der Heye-See ist kein rechtsfreier Raum

Polizei und Verwaltung kontrollieren verstärkt / Risiken und Konsequenzen bedenken

Der Heye-See befindet sich im Landschaftsschutzgebiet „Husumer Geest“. In solchen Landschaftsschutzgebieten ist ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft zur Erhaltung und Entwicklung vorgesehen.

Deshalb sind auch Lärm, Motocross fahren, Feuer, Grillen, Zelten und das Aufstellen von Wohnwagen sowie die illegale Entsorgung von Müll und Schutt verboten. Das Betreten des Seegrundstücks ist darüber hinaus durch den Eigentümer durch eine entsprechende Beschilderung untersagt.

Die zuständigen Verwaltungsbehörden und die Polizei kontrollieren auch in diesem Jahr regelmäßig und verstärkt die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften. Unterstützung erfahren die Behörden durch einen beauftragten Sicherheitsdienst.

Der Heye-See ist kein rechtsfreier Raum. Bereits im vergangenen Jahr wurden deshalb Verwaltungsverfahren gegen Hunderte von Falschparkern (teilweise wurden Fahrzeuge abgeschleppt), gegen Camper und Wohnmobilisten wegen illegaler Feuer und aufgrund von unerlaubtem Lärm und Motocross Fahrens ausgesprochen.

Platzverweise wurden erteilt. Auch in diesem Jahr haben sich Besucher insbesondere beim Parken nicht an die bestehenden Vorschriften gehalten, wodurch Bußgelder durch die Straßenverkehrsbehörde verhängt werden mussten, heißt es von der Polizei.

Zuwiderhandlungen gegen die bestehenden naturschutzrechtlichen und straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften werden konsequent geahndet. Bußgelder können hiernach bis zu einer Höhe von 25.000 Euro verhängt werden.

Das Baden im Heye-See birgt darüber hinaus gesundheitliche Risiken, da die Qualität des Wassers nicht untersucht wird und Bakterien und Keime zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Auch das Vorhandensein von Blaualgen kann nicht ausgeschlossen werden. Der Heye See ist darüber hinaus an den verschiedenen Stellen unterschiedlich tief, was insbesondere für Nichtschwimmer zu gefährlichen Situationen führen kann.

Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass sich Besucher im Landschaftsschutzgebiet an die bestehenden Ge- und Verbote halten und beim Schwimmen im See die Risiken bedenken, die ein stehendes Gewässer mit sich bringt.

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Erstellt:
18. Juni 2021, 16:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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