Nienburg 08.09.2019 Von Die Harke

„Der Kampf für das Klima geht uns alle an“

„Fridays for future“ Nienburg ruft am 20. September erneut zu Klimademo auf / DGB: Rechtzeitig Urlaub nehmen

Nach den erfolgreichen Demonstrationen im März und Mai ruft „Fridays for future“ am 20. September zu einer erneuten Demonstration in Nienburg auf. Die Demonstration findet wieder im Rahmen eines internationalen Aktionstages statt, wobei dieses mal explizit alle Generationen aufgefordert sind, an den Aktionen teilzunehmen. Deshalb hat sich in Nienburg ein breites Bündnis aus Schülerinnen und Schülern, Umweltverbänden, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Vertretern der Kirchen gebildet um diesen Tag und die darauf folgende Aktionswoche zu gestalten. Die Demonstration startet um 11 Uhr mit ein paar Redebeiträgen und einer letzten Gelegenheit, Demoplakate zu gestalten, an der Bushaltestelle „Im Meerbachbogen“ bei der IGS bzw. BBS und wird sich gegen 11:30 Uhr in Richtung Innenstadt in Bewegung setzen. Dort wird voraussichtlich gegen 12:30 Uhr die Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen, bio-veganen Essen und einem bunten Programm stattfinden.

„Ich freue mich sehr, dass wir ein so breites Bündnis in Nienburg gebildet haben. Wir sind unheimlich viele Menschen mit verschiedenen Lösungsansätzen, sehen die Klimakrise aber als größte Herausforderung unserer Zeit. Gemeinsam zeigen wir, dass wir als Schüler, Umweltschützer und Gewerkschaftler auf der selben Seite stehen. Der Kampf für das Klima geht uns alle an, und deshalb gehen wir gemeinsam und unteilbar für Klimagerechtigkeit, nachhaltige, ökologische Arbeitsplätze und eine lebenswerte Zukunft für Alle auf die Straße!“, sagt Luka Wilde aus dem Demo-Orgateam.

Da die Gewerkschaften nicht zum Streik, sondern nur zur Teilnahme an den Demonstrationen in der Freizeit aufrufen, sollten alle Arbeitnehmer, die an der Demo teilnehmen wollen, sich rechtzeitig Urlaub nehmen, Überstunden ausgleichen oder ihre Vorgesetzten dazu auffordern gemeinsam auf die Straße zu gehen und den Betrieb für ein paar Stunden zu schließen. Für alle, die nicht zur Demo kommen können, bietet sich die Abschlusskundgebung als Anlaufpunkt in der Mittagspause an. DH

Gruppen, Vereine, Betriebe und Einzelpersonen, die die Demonstration oder die Aktionswoche unterstützen wollen oder Mobilisierungsmaterial haben wollen, können sich per E-Mail bei Fridaysforfuture melden unter nienburg@fridaysforfuture.de

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Erstellt:
8. September 2019, 03:34 Uhr
Lesedauer:
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