14.04.2013

Der Name ist Programm

„Kirche im Dorf“: Quartetto Energie Nove tritt am 19. April in Bührens Kirche auf

Bühren. Mit dem Quartetto Energie Nove wird am Freitag, 19. April, die kleine, aber feine Konzertreihe des Vereins „Kirche im Dorf Binnen-Bühren“ fortgesetzt. Ein Streichquartett in klassischer Besetzung ist zu Gast, musikalisch getragen von vier Solisten des Luganer Orchestra della Svizzera Italiana. Energie Nove, neue Energien – der Name ist Programm: In seinen Interpretationen sucht das Quartett die Dynamik und Energie des Neuen auszudrücken. Hans Liviabella und Barbara Ciannamea (Violinen), Ivan Vukcevic (Viola), Felix Vogelsang (Violoncello) haben internationale Wettbewerbe gewonnen und blicken auf eine rege, auch solistische Konzerttätigkeit im In- und Ausland. „Beim gemeinsamen Musizieren verfolgen wir immer das Ziel, uns die Kompositionen intensiv zu eigen zu machen, ohne uns dabei vor die Werke zu spielen“, sagen die vier Musiker.

Im Jahr 2009 hat das Quartetto Energie Nove die Prokofieff-Streichquartette Opus 50 und 92 für den Schweizer Rundfunk aufgenommen. Zuletzt entstand eine Fernsehproduktion für das Schweizer Fernsehen, bei der Beethovens Quartette Opus 74 und 95 auf dem Programm standen. Die Zusammenarbeit mit dem Pianisten Ivo Pogorelich führte das Ensemble 2010 auf eine Tournee durch Italien und die Schweiz. In diesem Jahr steht neben einer Deutschland-Tournee eine Fernsehproduktion mit dem Pianisten Alexander Lonquich auf dem Programm.

Im zweiten Konzert der von der Sparkasse und der Nienburger Neuhoff-Fricke-Stiftung geförderten Musikreihe erklingt Joseph Haydns Quartett Nr. 66, op. 77 Nr. 1 in G-Dur, Maurice Ravels Quartett in F-Dur sowie das Quartett op. 51 Nr. 1 in c-moll von Johannes Brahms.

Die Mitglieder des Quartetto Energie Nove spielen Instrumente des frühen italienischen 18. Jahrhunderts: Die erste Violine ist ein Instrument von Giovanni Tononi (1699), die zweite stammt aus der Werkstatt von Carlo Giuseppe Testore (1710), die Viola von Josef Gagliano (1789) und das Violoncello von Don Nicolò Amati (1730).

Karten sind im Vorverkauf in den Sparkassen erhältlich sowie an der Abendkasse.

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Erstellt:
14. April 2013, 00:00 Uhr
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