Der Tod des Sherlock Holmes führt während der Proben einer Theatergruppe zu Verwicklungen Foto: Gymnasium Stolzenau

Der Tod des Sherlock Holmes führt während der Proben einer Theatergruppe zu Verwicklungen Foto: Gymnasium Stolzenau

Stolzenau 08.03.2020 Von Die Harke

„Der Tod des Sherlock Holmes“

Theater AG des Gymnasiums Stolzenau bereitet sich auf die Aufführung eines Kriminalstücks vor

Anspannung liegt in der Luft. Höchste Konzentration ist von allen Beteiligten gefordert, denn noch läuft nicht alles rund. Die letzten Proben zum Theaterstück „Der Tod des Sherlock Holmes“ beginnen. Doch schon nach wenigen Sätzen muss die Regisseurin gereizt das Bühnengeschehen unterbrechen.

Was sich liest wie ein Bericht der aktuellen Proben der Theater AG des Gymnasiums Stolzenau ist vielmehr der Beginn des Kriminalstücks von Francis Histon, das die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Elisabeth Lathwesen und Willem-Alexander Rode seit einigen Monaten intensiv einstudieren.

Die AG-Teilnehmer finden sich in der grotesken Situation wieder, dass sie die Proben zu einem Theaterstück spielen müssen – und damit teilweise Schauspieler, die wiederum eine Rolle in dem fiktiv geprobten Stück spielen. Verwirrend? Es kommt noch besser. Während der Proben im Stück löst sich ein Scheinwerfer von der Traverse und erschlägt den Hauptdarsteller des Stücks „Der Tod des Sherlock Holmes“.

Sherlock Holmes ist tot

In gewisser Weise ist Sherlock Holmes nun also tatsächlich tot – und echte Mordermittlungen beginnen im umtriebigen Theatermilieu. Kommissarin Braining, die sich für einen echten Sherlock Holmes hält, und ihre nüchterne Assistentin Sergeant Leicester versuchen den Intrigen und Hintergründen des Todesfalls auf die Spur zu kommen und müssen schon bald vermuten, dass sie es mit Mord zu tun haben. Doch nicht jede heiße Spur soll sich als richtig erweisen – und der Tod des Sherlock Holmes soll nicht der einzige bleiben…

Die AG hat daran gearbeitet, die Spannung des Falles mit einem guten Schuss skurrilem Humor zu würzen, der sich wunderbar in die Abgründe und britischen Eigenheiten dieses überraschenden Kriminalstücks einfügt. Dabei werden nicht nur Fans der Kultfigur Sherlock Holmes auf ihre Kosten kommen und in ihrem Spürsinn gefordert sein. Am Ende gilt auch hier, was schon der unsterbliche Meisterdetektiv aus der Feder des großen Sir Arthur Conan Doyle wusste: „Wenn du das Unmögliche ausgetilgt hast, muss das, was bleibt, so unwahrscheinlich es auch sei, die Wahrheit sein.“

Ein Abend voller Spannung

Nach langen Probenwochenenden neben den regelmäßigen wöchentlichen Probenterminen ist es jetzt an der Zeit, das Ergebnis des engagierten Arbeitsprozesses der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Samstag, dem 21. März, Montag, dem 23. März, und Mittwoch, dem 25.. März, ist jeweils um 19.30 Uhr Gelegenheit, im Forum des Gymnasiums Stolzenau herauszufinden, wieviel Sherlock Holmes selbst in einem steckt. Ist dieser Fall vielleicht gar zu schwer zu lösen?

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet jedenfalls ein Abend voller spannender Momente, eigenwilliger Charaktere, unerwarteter Entwicklungen und einem Schuss britischen Understatements. Alle Beteiligten würden sich über zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

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Erstellt:
8. März 2020, 09:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

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