Das Projekt „Modellkommune Nienburg“ kann starten. Foto: kasto - stock.adobe.com

Das Projekt „Modellkommune Nienburg“ kann starten. Foto: kasto - stock.adobe.com

Nienburg 10.04.2021 Von Holger Lachnit

Der einzig mögliche Weg zum sicheren Einkauf

Nach der gestrigen Absage der Runde von Bundesregierung und Ministerpräsidenten zur Coronalage steht fest: Das Projekt „Modellkommune Nienburg“ kann starten. Damit werden am Donnerstag in der Innenstadt Geschäfte öffnen, in denen jede(r) mit einem aktuellen negativen Schnelltest ohne Terminvergabe einkaufen kann.

Was jedoch verwirrend ist: Es gibt auch Geschäfte, die nicht beim Modellprojekt dabei sind, aber dennoch nach dem „Klick and meet“-Prinzip geöffnet sind: Dort benötigt man keinen negativen Schnelltest, um einkaufen zu dürfen, man muss nur einen Termin vereinbaren. Da dies auch spontan an der Ladentür möglich ist, hat der Kunde nahezu keine Einschränkungen.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Prinzip sogar vorteilhafter für die Geschäftsführungen, da das Personal der „Klick and meet“-Geschäfte ebenfalls keinen negativen Coronatest benötigt, anders als die Mitarbeiter der Firmen, die am Modellprojekt teilnehmen.

Doch dieser Eindruck täuscht: Das Modellprojekt ist der einzig mögliche Weg, wie Geschäfte trotz Coronapandemie dauerhaft geöffnet bleiben können: durch Testung aller Kunden und Mitarbeiter.

n den „Klick and meet“-Läden besteht das Risiko einer Ansteckung weiterhin, in den Geschäften, die am Modellprojekt teilnehmen, ist es hingegen äußerst gering. Unabhängig davon sollten sich alle, die in der Nienburger City einkaufen wollen, vorher testen lassen. Egal davon, welches Geschäft sie besuchen möchten.

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Erstellt:
10. April 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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