Der erste Nienburger Spargel des Jahres ist immer etwas ganz Besonderes. Foto: karepa - stock.adobe.com

Der erste Nienburger Spargel des Jahres ist immer etwas ganz Besonderes. Foto: karepa - stock.adobe.com

Landkreis 13.04.2021 Von Holger Lachnit

Der erste Spargel

Der erste Nienburger Spargel des Jahres ist immer etwas ganz Besonderes. Bei uns war es am Wochenende soweit: Ein Kilo der Sorte 1 haben wir uns gegönnt. Die Portion war nicht ganz günstig, aber jeden einzelnen Cent wert.

Wenn man fünf Menschen nach den Lieblingsbeilagen zum Spargel fragt, so bekommt man meistens fünf verschiedene Antworten: Die einen schwören auf Schinken, andere bevorzugen Lachs, wiederum andere können sich eine Portion Spargel ohne Rührei nicht vorstellen. Bei uns gab es übrigens Schnitzelchen.

Was alle aber zu einen scheint, ist, dass unbedingt Kartoffeln dabei sein müssen. Bei der Frage, ob diese mehlig- oder festkochend sein sollten, scheiden sich hingegen wieder die Geister.

Gleiches gilt auch für die Soße: Hollandaise muss es für die einen sein, andere wiederum setzen auf Buttersoße, gerne auch mit ein paar Semmelbröseln darin.

Der aktuelle Corona-Lockdown trifft die Spargelbauern genauso wie die Gastronomie: Die einen dürfen ihre Lokale nicht öffnen, um „Spargel satt“ anzubieten, die anderen wiederum haben einen wichtigen Abnehmer ihrer Produkte verloren.

Deshalb kommt uns Verbrauchern eine besondere Rolle zu: Wer Spargel mag, sollte sich in diesen Zeiten ruhig einmal eine Extraportion gönnen. Es muss ja nicht immer die erste Sorte sein, und im weiteren Verlauf der Saison werden die Preise garantiert auch noch etwas sinken.

Und die Spargelsaison ist ja auch stets denkbar kurz: Am Johannistag ist Schluss. Das ist in diesem Jahr der Donnerstag, 24. Juni.

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Erstellt:
13. April 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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