Große Freude herrschte beim Wiedersehen in Namibia. Petram

Große Freude herrschte beim Wiedersehen in Namibia. Petram

Landkreiss 18.11.2016 Von Die Harke

Deula-Stipendiaten in Namibia wiedergesehen

Kreis-Nienburger besuchten mit dem ehemaligen Deula-Leiter Wulf Petram das Land im Süden Afrikas

Zur Zeit der beginnenden Selbstständigkeit Namibias, der Loslösung von der Republik Südafrika, in den 80er Jahren, hatte die Bundesrepublik Deutschland das Interesse, dieses Staatsziel positiv zu begleiten. Schließlich war das Land zur Jahrhundertwende 1900 die Kolonie „Deutsch Südwest“. Zu diesem Ziel gehörte Unterstützung ausbildungswilliger junger Menschen Namibias. In der Deula Nienburg trafen zu einer entsprechenden Maßnahme acht junge Frauen und Männer aus Namibia und zwei Männer aus Südafrika ein. Eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker war das Ziel, teilt der ehemalige Duela-Leiter Wulf Petram mit. Nach einem Deutsch-Intensivkurs begann damals die praktische und theoretische Unterweisung unter der Leitung von Karlheinz Bruns aus Ludwigslust bei Rethem. Erfolgreich war seine Arbeit, die Stipendiaten absolvierten nach gut drei Jahren alle eine erfolgreiche Gesellenprüfung.

Anschließend kehrten sie in ihre Heimat, die in den Jahren um 1990 als Republik Namibia selbstständig wurde, zurück. Alle begannen nun ihren Berufs- und Lebensweg. Bruns hielt Kontakt zu ihnen und besuchte sie mit seiner Frau Marita mehrmals in ihrer Heimat. Nun, nach gut 30 Jahren animierte Bruns elf seiner Freunde aus Nienburg und Umgebung zu einer Reise in das große Land in Südwesten Afrikas.

Es ist zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und hat 2,3 Millionen Einwohner.

Nach einer Reise im Kleinbus durch Wüste, Steppe, Bergland, der Etosha, dem Caprivi-Zipfel wie den Flusstälern des Okavango und Sambesi bis zu den Victoria-Fällen in Simbabwe landete die Gruppe nach Swakopmund am Atlantik wieder an ihrem Ausgangspunkt, der Hauptstadt Windhoek. Begegnungen mit dem Land, Mensch, Kultur, Tier und Pflanzen wurden mit dem versierten Guide Joel Gebhardt bestens eingerichtet.

Elefant, Nashorn, Löwe, und Büffel in freier Wildbahn

Elefant, Nashorn, Löwe, und Büffel wurden neben vielen anderen Tieren wie Krokodilen, Hyänen, Antilopen und Giraffen in freier Wildbahn gesichtet. Gute Quartiere und landesspezifische Verpflegung waren weitere beeindruckende Erlebnisse. Dazu eine interessante Pflanzen- und Früchtewelt auf Märkten und in der Natur.

Im Rahmen der Reise trafen wir sieben der ehemaligen zehn Stipendiaten der Deula in Windhoek. Aus einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern per Auto und Flieger waren diese angereist. „Jede und jeder hat einen erfolgreichen Lebensweg in verantwortlicher Stellung gefunden. Die Stimmung war voller Fröhlichkeit. Alte, schöne Erinnerungen wurden ausgepackt, von damals und heute, wie Bilder ausgetauscht. Es war festzustellen, die Deula hat den Weg zu einem erfolgreichen Berufs- und positiven Lebensweg mit bereiten können“, schreibt Petram weiter

Gerade das Thema Alternative Energie ist heute bei allen sehr gefragt

„Es zeigte sich, dass ein auf Praxis und Theorie ausgerichtetes Lehrkonzept den Boden des Lebensweges dieser Personen mit ebnete. Dankbarkeit und Freude war bei allen festzustellen, wie das Interesse an einer weiteren Kontaktpflege. Gerade das Thema Alternative Energie ist heute bei allen sehr gefragt. Hier möchten sie, ob für ihre Firma als Werkstadt, Farm, im Gartenbau oder Landtechnik mehr Information und Unterstützung haben. Es wurde beschlossen, zu diesem Thema Impulse und Unterstützung zu bieten. Namibia hat hier erheblichen Bedarf“, heißt es abschließend.

Die Kreis-Nienburger an den Epupa-Wasserfällen. Petram

Die Kreis-Nienburger an den Epupa-Wasserfällen. Petram

An einer Wasserstelle in der Savanne wurden wild lebende Tiere beobachtet. Petram

An einer Wasserstelle in der Savanne wurden wild lebende Tiere beobachtet. Petram

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Erstellt:
18. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 33sec

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