Manon Garms DH

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14.09.2016 Von Manon Garms

Die Betonröhre ist wieder da

Ende April habe ich an dieser Stelle schon einmal über die Betonröhre zum Durchkrabbeln geschrieben – das liebste Spielgerät der Kinder in der Grundschule am Bach in Erichshagen-­Wölpe. Die Röhre musste dringend saniert werden, denn sie war aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Für die Sanierung mussten allerdings erst einmal 11 000 Euro aufgebracht werden.

Der Ortsrat Erichshagen-Wölpe, der selbst 500 Euro gespendet hat, hatte in seiner Sitzung im April gefordert, dass die Stadt Nienburg die Kosten für die TÜV-Abnahme des Spielgerätes – mehr als 1100 Euro – übernehmen sollte. Schließlich sei die Schule in städtischer Trägerschaft, und die Stadt habe auch die Verkehrssicherungspflicht.

Tatsächlich hat die Stadt – genauer gesagt der Bauhof – sich eingebracht: Beim Aufbau des Spielgerätes sowie auch bei dessen TÜV-Abnahme, was dem Förderverein der Grundschule unheimlich geholfen hat. Geholfen haben aber auch viele Sponsoren, Eltern, Lehrer und nicht zuletzt die Kinder selbst, die bei einem Sponsorenlauf mehr als 6000 Euro erlaufen haben.

So können die Grundschüler sich nicht nur freuen, dass sie ihre Betonröhre jetzt endlich wiederhaben, sondern auch noch stolz darauf sein – denn schließlich haben sie selbst etwas dazu beigetragen, dass das Spielgerät saniert und aufgehübscht worden ist. Doch nicht nur die Kinder verdienen Anerkennung, sondern alle Beteiligten, die gezeigt haben, wie viel man gemeinsam erreichen kann.

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Erstellt:
14. September 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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