11.08.2013

„Die Gespräche mit dem Eigentümer laufen“

Nordring-Kreisel so gut wie sicher, über E-Center-Kreisel wird am Donnerstag erneut beraten

Nienburg. Während der Bau des Nordring-Kreisels so gut wie fest steht, wird am Donnerstag im Bauausschuss der Stadt erneut darüber beraten, wie das E-Center verkehrstechnisch erschlossen werden soll. Die Verwaltung favorisiert im Bereich Verdener Landstraße/Celler Straße/Elisabethstraße einen Kreisel. Für die Sitzung wurde aber auch ein Vorschlag erarbeitet, der eine Ampel vorsieht. Finanziell gibt es dagegen keinen Unterschied. Beide Maßnahmen sind mit etwa 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Nach Überzeugung der Planer ist ein Kreisel der beste Weg, den Verkehr durch diesen neuralgischen Bereich hindurch zu führen. Allerdings reicht der zurzeit vorhandene Platz nicht aus. Die Stadt müsste einen Teil des Takko-Parkplatzes erwerben. „Hier hat es vor kurzem einen Eigentümerwechsel gegeben. Aber die Gespräche laufen“, so Volker Dubberke, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung.

Der Bau des Nordring-Kreisels ist für 2014 vorgesehen. Bauherr ist der Bund. Allerdings ist die Stadt verpflichtet, einen Anteil von 22 Prozent beizusteuern. Diese Summe ist nach Auskunft Dubberkes jedoch für das kommenden Jahr in den Haushalt eingestellt.

Wie Dietmar Thomsik, stellvertretender Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Nienburg, berichtet, ist der Nordring-Kreisel mit insgesamt 550 000 Euro veranschlagt. Auf die Stadt entfallen rund 120 000 Euro. Entstehen wird ein Kreisel, der in etwa dem im Gewerbegebiet „Südring“ gleicht.

Allerdings muss man sich um die Bepflanzung keine Gedanken machen. Thomsik: „Es handelt sich um einen befahrbaren Kreisel, der direkt unter dem Brückenbauwerk liegt. Zum einen passieren an dieser Stelle bis zu 40 Meter lange Lkw-Gespanne die Kreuzung, zum anderen muss die Unterseite der Umgehungsstraße von Zeit zu Zeit von einem Hubwagen aus überprüft werden.“

Dass sich Stadt und Bund abstimmen, wenn in Nienburg die Entscheidung fallen sollte, die E-Center-Problematik zeitnah zu lösen, versteht sich für Dietmar Thomsik von selbst. Wie Volker Dubberke betont, hätte die Stadt das Problem gerne gelöst, bevor das E-Center eröffnet wird. Das sei jetzt natürlich nicht mehr möglich.

Im alten Edeka-Markt in Holtorf geht man nach wie vor davon aus, dass der Eröffnungstermin Oktober 2013 gehalten werden kann. eha

Zum Artikel

Erstellt:
11. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 04sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.