Mit Kräutern aus der Region befassten sich Claudia Reemtsema (rechts) und die Gäste im Begegnungscafé im Nienburger Kulturwerk. Unten ist der Beitrag in Originalsprache zu lesen.. BUND Nienburg

Mit Kräutern aus der Region befassten sich Claudia Reemtsema (rechts) und die Gäste im Begegnungscafé im Nienburger Kulturwerk. Unten ist der Beitrag in Originalsprache zu lesen.. BUND Nienburg

Nienburg 12.05.2018 Von Die Harke

Die Kräuter kamen ins Begegnungscafé

CJD-Serie „Willkommen in Nienburg“ / Heute: Besuch vom BUND

April, April, da macht das Wetter was es will. Das bekamen auch die Menschen des Begegnungscafes St. Martin zu spüren. Denn eigentlich stand ein Ausflug in den Naturnahen Schau- und Lehrgarten des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) an der Ziegelkampstraße auf dem Programm. Die sommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage hatten sich aber leider vorher verabschiedet. Macht nichts, Claudia Reemtsema, Diplomingenieurin für Landschaftsentwicklung und Naturpädagogin, die als Gärtnerin beim der BUND Kreisgruppe Nienburg arbeitet und den Nachmittag mit uns dort gestalten wollte, brachte kurzerhand den Garten in Form von Wildkräutern mit ins Begegnungscafe. Einen Korb voll mit Kräutern hatte Claudia Reemtsema im Gepäck, die alle im Garten des Naturschutzvereins zu finden sind.

Von den heimischen Wildkräutern, die man praktisch am Wegesrand finden kann, waren dabei: Bärlauch, Giersch und Knoblauchsrauke. Von Kräutern, die im Schaugarten angebaut werden hatte Frau Reemtsema Schnitt- und Kantenlauch, Fenchel, Petersilie, Römischen Pfeilampfer und Blutampfer mit dabei. Und als Pflanzen, die besonders geruchsintensiv sind, waren noch Rosmarin, Salbei, Basilikum und Lavendel zum Schnuppern dabei.

Es gab einen regen Austausch darüber, für was welches Kräutlein denn gut ist. Pauline Mardit half dabei über Verständigungsschwierigkeiten hinweg und übersetzte. Bei der anschließenden Verkostung verzog die eine oder andere schon mal wegen des zu sauren oder zu bitteren Geschmackes das Gesicht. Eine vergnügliche Runde. Den ausgefallenen Besuch im Garten nachzuholen ist nach diesem Nachmittag beschlossene Sache.

Claudia Reemtsema gab noch allgemeine Informationen zum Garten und zum BUND: Geöffnet ist der Garten für die Öffentlichkeit ab Mitte April bis Ende September Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ebenso wenig wie eine Mitgliedschaft im Verein.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist einer der größten Umweltverbände Deutschlands. Die Kreisgruppe Nienburg engagiert sich seit 1985 mit zurzeit 550 Mitgliedern für mehr Natur- und Umweltschutz im Landkreis.

BUND-Aktive können zupacken und mitgestalten, drinnen und draußen. Zahlreiche Ehrenamtliche tun es regelmäßig in den Kreisgruppentreffen und Arbeitskreisen.

Wer sich beim BUND engagieren will, kann sich gerne an Heike Schepp (heike.schepp@jcd.de) oder Claudia Reemtsema (cr@kinderwildnis-nienburg.de) wenden oder direkt zu den Kreisgruppentreffen oder Arbeitskreisen gehen. Dort ist jede und jeder Interessierte herzlich willkommen. Im ausgeteilten Programmheft können alle Termine nachgelesen werden.

Erwähnenswert ist noch das 2014 mitten in der Stadt eröffnete Projekt Kinderwildnis (auf der Burmende), was auch von Frau Reemtsema und ihrer Kollegin Frau Luginbühl betreut wird, die sich sehr darüber freuen, das ihre angebotenen Naturerlebnisaktionen von den Nienburger Kindern sehr gut angenommen werden. „Danke für diesen genussreichen und informativen Nachmittag“, heißt es von Seiten der Teilnehmenden lobend für die Veranstaltung.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bund-garten.de sowie www.kinderwildnis-nienburg.de.

Das nächste öffentliche Begegnungscafe St.Martin findet am Dienstag, 15. Mai, ab 16 Uhr im Kulturwerk statt.

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Erstellt:
12. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

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