Die Mädchen um Nermin Bahar sind schon ganz aufgeregt.

Die Mädchen um Nermin Bahar sind schon ganz aufgeregt.

Die Mädchen sind schon ganz aufgeregt

Türkisch-islamische Gemeinde lädt am 26. April zum Kinderfest an der Moschee ein

Nienburg. Schon ganz aufgeregt sind die Mädchen, die bereits seit Wochen die modernen und traditionellen Tänze einüben, die sie am kommenden Sonntag, 26. April, vorführen möchten. An diesem Tag findet rund um die Moschee am Nienburger Hafen das Internationale Kinderfest statt. Aufgeregt sind aber auch die Organisatorinnen. Unter ihnen Betül Buzkan und Nermin Bahar, zusammen mit Adem Özcan Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde. Ab 12 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, die Moschee und ihre Gemeinde kennenzulernen, sich die Köstlichkeiten schmecken zu lassen, die von den Frauen aus der Gemeinde selbst gekocht und gebacken wurden, und sich unterhalten zu lassen von all den Aktiven, die für diesen Tag ihre Teilnahme zugesagt haben.

Mitwirken werden neben den Gastgeberinnen selbst auch die Kinder-Tanzgruppen des TKW Nienburg, die Percussion- und die Gitarrengruppe der Musikschule Nienburg, die Polizei, die Feuerwehr, das Bastelstübchen und die Volksbank. Sie stellt für diesen Tag ihre Hüpfburg zur Verfügung.

Großzügig unterstützt werden die Organisatoren um Nermin Bahar von der Bürgerstiftung im Landkreis Nienburg. Sie hat der Gemeinde 1 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Um sich schon einmal einen kleinen Eindruck von dem munteren Treiben rund um die Moschee zu verschaffen, war Bürgerstiftungs-Chef Hans-Jürgen Meyer am vergangenen Sonntag in die TKW-Halle gekommen. Wie berichtet, treffen sich dort Frauen aus der türkisch-islamischen Gemeinde seit rund zwei Jahren, um gemeinsam Volleyball zu spielen. Wegen des Kinderfestes werden zurzeit in der Stunde davor die Tänze eingeübt, die die Kinder am kommenden Sonntag ab 14 Uhr der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Internationale Kinderfest wird traditionell am Wochenende nach dem 23. April gefeiert. In der Türkei ist der 23. April ein offizieller Feiertag für die Kinder. Der Gründer der Türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, führte diesen „23 Nisan“ im Jahr 1920 ein. Atatürks Philosophie: Kinder und Jugendliche, die lesen und schreiben und sich entwickeln, spielen für die Gestaltung der modernen Türkei eine wichtige Rolle.

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Erstellt:
19. April 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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