Sebastian Stüben DH

Sebastian Stüben DH

Die Nervosität steigt

Termin naht

Gut, ein Aprilscherz ist er nicht geworden. Jetzt darf er kommen, der kleine…. Nein, der Name wird noch nicht verraten. Erst, wenn er da ist. Und wenn meine Frau und ich uns auf einen Namen geeinigt haben. Meine Frau ist nämlich schwanger, und der berechnete Termin naht – noch drei Tage. Die Nervosität steigt.

Und der Druck, doch endlich einen einvernehmlichen Namen zu finden. Das ist gar nicht so einfach. Den einen hat der Cousin des Patenkindes, den anderen ein Junge aus der Turngruppe unseres Großen, wieder ein anderer ist gerade total out, noch einer wieder viel zu hip.

Namensbücher zurate zu ziehen, davon rate ich ab. Als Mann neigt man dann nämlich dazu, seiner Frau nur die unmöglichsten Vorschläge zu machen, bis es zum handfesten Ehestreit kommt: Eberwolf, Rimbert, Widolf… Keine gute Idee.

Doch noch schlimmer: Die gleiche verächtliche Reaktion der Frau zu ernten bei einem Vorschlag, der einem wirklich am Herzen liegt. Das tut weh, aber die Chancen den Namen durchzudrücken stehen äußert schlecht.

Meine Frau und ich haben uns jetzt auf Folgendes geeinigt. Noch heute Abend wollen wir alle Vorschläge getrennt auf einen Zettel schreiben. Gleiche Namen kommen in die engere Auswahl. Sollte es keine gleichen Namen geben? Tja, dann wird‘s echt eng. Denn: Einen Doppelnamen haben wir von Anfang an ausgeschlossen. Also die Möglichkeit, jeweils einen Vorschlag von mir und einen meiner Frau zu kombinieren, gibt es nicht. Da ist guter Rat am Ende teuer.

Sebastian Stüben

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Erstellt:
10. April 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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