Jan Wendorf, Nienburgs Kulturchef. Foto: Stadt Nienburg

Jan Wendorf, Nienburgs Kulturchef. Foto: Stadt Nienburg

Nienburg 05.10.2021 Von Die Harke

Die Nienburger Kultureinrichtungen stellen um

Einheitliche 2-G-Regelung soll Besuche unter anderem im Theater und im Kulturwerk übersichtlicher machen

Ab sofort gilt bei Abendveranstaltungen in den größeren Nienburger Kultureinrichtungen grundsätzlich die 2-G-Regel.

Das bedeutet, dass nur Personen Zutritt haben, die vollständig geimpft oder von Covid genesen sind. Eine Ausnahme gilt für Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre und für Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen.

Die einheitliche Regelung macht den Besuch von kulturellen Veranstaltungen in Nienburg sicherer und übersichtlicher. Bei Einhaltung der 2-G-Regel müssen keine Abstände eingehalten und keine Masken getragen werden. Auch eine Pausenbewirtung ist wieder überall möglich. Sobald man als Gast seinen 2-G-Status nachgewiesen hat und sich auf der Veranstaltung befindet, ist also alles wieder „wie früher“.

Deshalb haben das Nienburger Theater, das Nienburger Kulturwerk und das Museum Nienburg sich im Rahmen des Kulturforums auf diese Grundsatzentscheidung geeinigt. Die noch bis 10. November geltende niedersächsische Corona-Verordnung bietet Veranstaltern diese Möglichkeit ausdrücklich an. Ein Veranstaltungsbesuch mit negativem Schnelltest ist jetzt nicht mehr möglich.

Veranstaltungsbesuche mit negativem Schnelltest sind nicht mehr möglich

Nienburgs designierter Bürgermeister und Kulturchef Jan Wendorf sagt: „Die Niedersächsische Corona-Verordnung sieht die Möglichkeit einer 2-G-Regelung vor. Ein Veranstaltungsbesuch mit negativem Schnelltest ist aktuell nicht mehr möglich, nur Geimpfte, Genesene oder Menschen mit Befreiungen werden zu Publikumsveranstaltungen eingelassen. Wir bitten um Verständnis. Damit sind wieder verlässlichere Rahmenbedingungen gegeben und nahezu ‚normale Abläufe im Theater‘ möglich, inklusive Pausen, Bewirtung und ohne Masken oder Mindestabstände. Auch und insbesondere für das zugelassene Publikum ist das eine große Erleichterung. Dass eine gewisse Anzahl Besucher zunächst keine Veranstaltung bei uns besuchen kann, ist natürlich mehr als nur ein Wermutstropfen. Die demnächst kostenpflichtigen Schnelltests lassen aber generell einen starken Rückgang der Veranstaltungsbesuche dieser Bevölkerungsgruppe erwarten. Daher setzt auch die Stadt Nienburg, wie zahlreiche andere niedersächsische Theater und kommunale Einrichtungen, für städtische Publikumsveranstaltungen (unter anderem für Theater und Giebelsaalkonzert) auf die 2-G-Regelung. Wir hoffen, dass auch über diese Maßnahme nach absehbarer Frist die coronabedingten Einschränkungen generell wieder gelockert oder aufgehoben werden können, und alle Personengruppen, unabhängig vom Impfstatus, wieder in größerer Zahl zusammenkommen können.“

Einheitliche 2-G-Regelung soll Besuche übersichtlicher machen

Olga Suin de Boutemard, Geschäftsführerin des Nienburger Kulturwerks, bestätigt: „Wir hatten schon ein Hutkonzert mit der neuen 2-G-Regelung und haben gute Erfahrungen damit gemacht. Die Gäste haben sich sichtlich wohlgefühlt. Alle, die nun nicht mehr mit einem tagesaktuellen Test zu unseren Abendveranstaltungen kommen können, bitten wir ganz herzlich um Verständnis. Wir freuen uns schon auf die Zeit, in der wieder alle ohne Einschränkungen unser Haus besuchen können.“

Für Kinderveranstaltungen, Musikschule und Gottesdienste gelten gesonderte Regeln. Museumsleiterin Kristina Nowak-Klimscha: „Der normale Eintritt ins Haus während der Öffnungszeiten bleibt bei 3-G. Kinderveranstaltungen (Kindergeburtstage, Schulführungen, Ganztagsbetreuung und Ferienprogramme) folgen den Regeln der Verordnung, heißt also: Kinder unter sechs Jahre sind von der Nachweispflicht befreit, ebenso, wenn sie im Rahmen eines Schultestkonzepts getestet werden. Für alle anderen Kinderveranstaltungen werden gesonderte Testkonzepte entwickelt. Ab sofort gilt allerdings 2-G bei Vorträgen im Abendprogramm sowie für den Seniorentreff.“

Für Kinderveranstaltungen, Musikschule und Gottesdienste gelten gesonderte Regeln

Jörg Benthin, Leiter der Musikschule Nienburg, erklärt: „Unser Musikschulbetrieb läuft notwendigerweise weiterhin nach 3-G-Regeln. Öffentliche Veranstaltungen sind bis auf Weiteres nicht vorgesehen, ausgenommen ein vorweihnachtliches Konzert am 28. November im Nienburger Theater. Da gilt dann für das Theaterpublikum nach jetzigem Stand die 2-G-Regelung.“

Kreiskantor Christian Scheel gibt für die Kirche St. Martin bekannt: „In den kommenden Wochen stehen in St. Martin keine Konzerttermine an. Bei den Gottesdiensten gilt die 3G-Regel.“

Die Mitglieder des Kulturforums, also das Nienburger Theater, das Nienburger Kulturwerk, das Museum Nienburg, die Musikschule Nienburg, die Kirchengemeinde St. Martin in Person von Kantor Scheel sowie die Neuhoff-Fricke-Stiftung in Person von Tonka Angheloff, weisen ausdrücklich darauf hin, dass Ausnahmen von der 2-G-Regel bei Veranstaltungen nach wie vor individuell möglich sind. Die Veranstalter bitten deshalb darum, sich vor dem Besuch einer Veranstaltung auf der jeweiligen Website zu informieren.

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Erstellt:
5. Oktober 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
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