Volker Rohner rahmt die Fotografien von Regina Steudte. Museum Nienburg

Volker Rohner rahmt die Fotografien von Regina Steudte. Museum Nienburg

Nienburg 12.08.2017 Von Die Harke

Die Sonderausstellung wächst

Museum gewährt ab 17. August freien Eintritt in die Schau zur „Heillosen Möncherey“

Am kommenden Donnerstag, 17. August, eröffnet das Museum Nienburg die Sonderausstellung „Heillose Möncherey – Das Schicksal der Klöster während der Reformation“. Das Ausstellungsprojekt widmet sich insbesondere den unterschiedlichen Schicksalswegen klösterlicher Gemeinschaften in der Region während der Reformation, betrachtet aber auch die Rolle der lokalen Landesherren bei der Durchsetzung der neuen Ideen.

Und die Vorbereitungen gehen in den Endspurt, vor allem die Objekte müssen noch in die Vitrinen eingebracht werden. [DATENBANK=354]Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha[/DATENBANK] erklärt, dass „man das immer zuletzt macht“. Die Objekte sollen schließlich geschützt werden und für die Montage ist Ruhe nötig. Aber der Nervenkitzel, ob denn wirklich alles rechtzeitig fertig wird, gehöre zu einem Ausstellungsaufbau immer mit dazu, führt die Museumsleiterin weiter aus.

Derzeit ist das Museumsteam um Volker Rohner damit beschäftigt, im [DATENBANK=777]Quaet-Faslem-Haus[/DATENBANK] hochwertige Fotografien der verschiedenen Klöster zu rahmen und zu hängen. Die Fotografien stammen von Regina Steudte, die hauptberuflich die Bibliothek des Museums leitet. Die Fotoausstellung ist eine Ergänzung zur Hauptausstellung im Fresenhof. Die Bilder sind weniger eine Fotodokumentation, sondern zeigen den Zustand der Anlagen in Loccum, Schinna und Bassum heute – die Aufnahmen haben aber alle den besonderen Blick für Details und unerwartete Perspektiven gemeinsam. Die Motive erzeugen durch Farben und Lichteinfall eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Sonderausstellung ist die bisher größte für das Museum Nienburg. Erfolgreich konnten sogar Mittel aus dem Förderprogramm „Reformationsjubiläum“ des Bundes eingeworben werden. Weitere Förderer sind die Stiftung Niedersachsen, die Sparkassenstiftung mit der [DATENBANK=1715]Sparkasse Nienburg[/DATENBANK], der Landschaftsverband Weser-Hunte, die [DATENBANK=5228]VGH-Stiftung[/DATENBANK], die Wirker Stiftung, die [DATENBANK=489]Neuhoff-Fricke-Stiftung[/DATENBANK] und die Hoya-Diepholz`sche Landschaft. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, der von namhaften Wissenschaftlern mit einem Beitrag bereichert wurde.

Während der Sonderausstellung gewährt das [DATENBANK=1633]Museum Nienburg[/DATENBANK] freien Eintritt in die gesamten Ausstellungshäuser. Außerdem bietet das Museum ein umfangreiches Begleitprogramm an – verschiedene Vorträge von Experten stehen schon fest, es wird öffentliche Führungen geben und natürlich sind auch private Führungen, auch für Schulklassen, buchbar (Tel.: 05021/12461). Anlässlich des Tages des offenen Denkmals findet im Museum außerdem, neben der traditionellen Bücherbörse, eine Zeitreise in die Renaissance statt. Die Sonderausstellung ist bis zum 28. Januar 2018 im Museum zu sehen.

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Erstellt:
12. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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