Kristina Stecklein DH

Kristina Stecklein DH

Guten Tag 25.04.2019 Von Kristina Senning

Die Tücken der Technik

Seit etwa zwei Wochen haben wir Zuhause einen neuen Mitbewohner: Sein Name ist Heinz, er ist häufiger unterwegs und benötigt genau vier Stunden Pause, bis er wieder bereit ist für neue Abenteuer. Außerdem ist er ein richtig guter Helfer. Vielleicht sollte ich aber noch erwähnen, dass Heinz ein Staubsaugerroboter ist.

In der Hoffnung, dass er ein wenig Arbeit im Haushalt abnimmt, haben wir uns diesen kleinen Kerl angeschafft und natürlich direkt getauft, wie es sich schließlich für ein neues Familienmitglied gehört. Enttäuscht hat er bislang nicht, auch wenn er eher unter die Sorte "etwas doof und chaotisch" fällt. Es gibt nämlich Modelle, die per App auf dem Smartphone eine Karte der Wohnung hinterlegen und somit absolut effektiv putzen. Das kann Heinz leider nicht, doch nach etwa zwei Stunden sind die allermeisten Katzenhaare und Krümel weg.

Wenn es also zur Arbeit geht, wird Heinz eingestellt, damit er seine fleißigen Putzrunden dreht. So auch in dieser Woche. Und da Katze "Emma" auch nicht verhungern soll, wurde auch sie noch mit einer Portion Futter versorgt. So weit, so gut. Irgendwann erreichte mich im Laufe des Tages eine Nachricht meines Freundes, der gerade nach Hause gekommen war: "Du hast Heinz angestellt, oder?" Natürlich, schließlich sollte er doch sauber machen.

Das hat er auch gemacht - oder zumindest versucht: Nachdem unsere Katze sich im Arbeitszimmer übergeben hatte, hat der arbeitsame Heinz das Erbrochene fleißig in der halben Wohnung, kreuz und quer verteilt und ist schließlich unter einem Sessel hängen geblieben. Glücklicherweise.

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Erstellt:
25. April 2019, 21:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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