Fahrradfahren schont die Umwelt und ist gesund. Das haben in der Corona-Krise immer mehr Menschen verstanden. Foto: vbaleha/AdobeStock

Fahrradfahren schont die Umwelt und ist gesund. Das haben in der Corona-Krise immer mehr Menschen verstanden. Foto: vbaleha/AdobeStock

Landkreis 24.01.2021 Von Nikias Schmidetzki

Die Wahl des Verkehrsmittels

Guten Tag – ein Kommentar

Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto? Vielleicht auch mit Bus oder Bahn? Je weiter die Strecke, desto mehr Möglichkeiten gibt es meist. Und auf welches Verkehrsmittel – da habe ich die Füße einfach mal zugerechnet – die Wahl fällt, hängt mit unterschiedlichen Faktoren zusammen. Ein nicht ganz unbedeutender scheint die Gesundheit zu sein. Und dazu gehört offenbar nicht nur auf Bewegung und frische Luft, sondern die Infektionsgefahr.

Eine Studie der Uni Hannover jedenfalls zeigt, dass sich die Einschränkungen rund um die Zeit des ersten Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie in vielerlei Hinsicht auch auf die Mobilität in der Region Hannover ausgewirkt. Und dort sind viele Kreis Nienburger auch unterwegs. Zudem dürften die Ergebnisse ohnehin auch in anderen Gegenden ähnlich sein.

Demnach nutzen nämlich weniger Menschen Bus und Bahn, dafür mehr mit Fahrrad und Auto. Grundlage war eine Online-Befragung in der zweiten Juni-Hälfte, an der sich 4359 Menschen beteiligt haben. Maßnahmen wie Homeoffice, die zeitweise Schließung von Schulen und Kitas, von Geschäften, Bars und Restaurants führten zu einem deutlichen Rückgang der Alltagsmobilität. 71 Prozent gaben an, deutlich weniger unterwegs gewesen zu sein als vor Corona. Insgesamt sei dabei auch die Nutzung öffentlicher Transportmittel klar zurückgegangen. 30 Prozent der Befragten nutzten verstärkt das Fahrrad und 23 Prozent öfter das Auto.

Deutlich mehr Frauen als Männer gaben übrigens an, aus Sorge vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus Fahrten mit Bus oder Bahn zu meiden.

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Erstellt:
24. Januar 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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