Anlässlich des Weser-Abends wird im Nienburger Kulturwerk eine eigens für das Weserprojekt 2020 geschaffene Präsentation des Bremer Malers Karl-Heinz Kühnke eröffnet. Foto: Kühnke

Anlässlich des Weser-Abends wird im Nienburger Kulturwerk eine eigens für das Weserprojekt 2020 geschaffene Präsentation des Bremer Malers Karl-Heinz Kühnke eröffnet. Foto: Kühnke

Nienburg 06.07.2020 Von Die Harke

„Die Weser“ steht im Mittelpunkt

Projekt von und mit Tonka Angheloff am 23. Oktober im Nienburger Kulturwerk

Tonka Angheloff, ehemalige HARKE-Redakteurin, heute freie Journalistin, Moderatorin und Musikerin, lebt seit 1984 in ihrer Wahlheimatstadt Nienburg. Die wunderschöne umgebende Landschaft und insbesondere die Weser liegen ihr sehr am Herzen. Deshalb widmet sie „unserem Fluss“ nun einen ganzen Abend.

Am Freitag, 23. Oktober, wird um 20 Uhr im Nienburger Kulturwerk ihr großes Weserprojekt eröffnet. Fakten, Film, Kunst und Musik prägen diesen Abend, eine Kulturveranstaltung der Stadt Nienburg mit Unterstützung des Landschaftsverbands Weser-Hunte, der Sparkasse Nienburg und der Nienburger Neuhoff-Fricke-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst.

Tonka Angheloff liegt die Weser sehr am Herzen. Mit dem Weserprojekt 2020 will sie die Menschen in und um Nienburg für den Fluss begeistern, der von Fahrradtouristen hoch geschätzt wird. Foto: Angheloff

Tonka Angheloff liegt die Weser sehr am Herzen. Mit dem Weserprojekt 2020 will sie die Menschen in und um Nienburg für den Fluss begeistern, der von Fahrradtouristen hoch geschätzt wird. Foto: Angheloff

„Geschätzt von vielen ist ‚unser‘ Fluss“, sagt Tonka Angheloff, „vor allem bei radelnden Touristen, doch bei weitem nicht genug von der eigenen Bevölkerung, wie die Erfahrung zeigt.“ Oft unterschätzt, nicht tief im Inneren sei verankert, „welchen Schatz wir hier vor unserer Haustür haben, um den uns die Menschen anderer Städte und Orte beneiden“.

„Die Weser – unser Fluss“: Das vielseitige Weserprojekt 2020 soll die Mittelweser von Minden bis Bremen und insbesondere in der Region Nienburg zwischen Stolzenau und Hoya als großartige Lebens- und Erlebnisader verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Bewusstseins rücken.

Fakten und Film, Kunst und Musik prägen die Veranstaltung: mit Fluss-Fachleuten, beispielsweise Arne Meins vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Verden, mit Heiko Lauterbach, früher Kapitän und Chef der Wasserschutzpolizei Bremen, mit eindrucksvoll atmosphärischen wie informativen Filmaufnahmen des Nienburger Dokumentarfilmers Hartmut Riepe sowie einer begleitenden Ausstellung von Weser-Bildern des Bremer Malers und bekennenden Weser-Liebhabers Karl-Heinz Kühnke.

Die eigens für das Weserprojekt 2020 geschaffene Präsentation des renommierten Künstlers, dessen Arbeiten bereits 2017 in einer viel beachteten Ausstellung im Theater auf dem Hornwerk zu sehen gewesen sind, wird an diesem Abend im Nienburger Kulturwerk eröffnet und dort sechs Wochen lang gezeigt.

Eine Gesprächsrunde auf der Bühne des Kulturwerks mit Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes sowie den Samtgemeindebürgermeistern Jens Beckmeyer, Stolzenau, und Detlef Meyer, Grafschaft Hoya, ist an diesem Abend ebenfalls eingeplant. Hier soll der Focus auf den Landkreis und seine Bedeutung als Erholungs-, Touristen- und Wirtschaftsgebiet gelegt werden.

Die Klänge einer von Komponist Michael Merkel, Stiftskantor am Kloster Loccum, ebenfalls speziell für das Weser-Projekt 2020 geschaffenen „Flussmusik“ für Violine und Klavier, werden als musikalisches Band der Weser durch diesen Abend fließen. Idee, Organisation, künstlerische Gestaltung, Moderation und Regie liegen in den Händen von Tonka Angheloff.

Karten sind erhältlich per Telefon unter (0 50 21) 8 73 56, per Fax an (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie nach Terminabsprache im Stadtkontor. Das Nienburger Theater macht darauf aufmerksam, dass in Corona-Zeiten einzelne Termine, Anfangszeiten, Reservierungen und Platzkarten vorbehaltlich der dynamischen Entwicklung und der rechtlichen Bestimmungen geändert werden könnten. Änderungen werden rechtzeitig und individuell mitgeteilt. Es wird um Verständnis gebeten. Internet: www.theater.nienburg.de.

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Erstellt:
6. Juli 2020, 16:44 Uhr
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