Spargelkönigin Luisa.

Spargelkönigin Luisa.

05.04.2015

Die beiden Opas sind ihre größten Fans

Spargelkönigin Luisa Krumwiede blickt zurück und ermuntert junge Frauen, sich um das Amt zu bewerben

Von Edda Hagebölling

Erichshagen-Wölpe. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Spargelkönigin Luisa Krumwiede dem Ende ihrer Amtszeit entgegen. Beim Spargelfest am 17. Mai im Garten des Quast-Faslem-Hauses in Nienburg übergibt sie ihre Krone an ihre Nachfolgerin. Noch bis morgen können sich junge Frauen um dieses Amt bewerben. Ein bisschen froh über das Ende ihrer Amtszeit ist Luisa Krumwiede, weil sie mittlerweile in Freising studiert. Biotechnologie. Später möchte sie einmal in der medizinischen Forschung arbeiten. „Allerdings bin ich zu einem Zeitpunkt umgezogen, als Veranstaltungen, an denen ich den Nienburger Spargel repräsentieren sollte, ohnehin weniger wurden. Von daher hat das eigentlich alles noch ganz gut gepasst“, so die 21-Jährige am Dienstagmorgen am heimischen Küchentisch. Familie Krumwiede betreibt in Erichshagen-Wölpe seit vielen Jahren einen Hofladen und ist – selbstverständlich – Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Nienburger Spargel“.

Allerdings wird Spargelkönigin Luisa in den nächsten Wochen wieder häufiger gefragt sein. Zum einen gleich am kommenden Freitag, wenn sie, wie bereits berichtet, Seit‘ an Seit‘ mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil im Landkreis Nienburg die Spargelsaison 2015 eröffnet.

Kurz getroffen hatte sie den Polit-Promi bereits auf der Grünen Woche in Berlin beim Niedersachsenabend.

„Wenn ich es zeitlich einrichten kann, möchte ich natürlich auch meine Nachfolgerin mit auswählen“, so Luisa Krumwiede weiter. Sie möchte jungen Frauen Mut machen, sich um dieses Amt zu bewerben und ein Jahr lang ein Repräsentantin des Edelgemüses mit dem Gütesiegel unterwegs zu sein.

„Man kommt mit Leuten zusammen, die man sonst nie treffen würde. Und freundet sich mit der einen oder anderen andere Produktkönigin an“, berichtet die Studentin weiter. Besonders gut in Erinnerung sind der amtierenden Spargelkönigin daher auch weniger die Groß-Veranstaltungen, sondern eher so nette Feiern wie das Heideblütenfest in Amelinghausen oder der Kartoffelmarkt in Rotenburg. „Natürlich ist es etwas ganz Besonderes, auf der Grünen Woche herumzustolzieren und von wirklich interessierten Besuchern angesprochen zu werden. Bei den kleineren Festen Gleichaltrige und Gleichgesinnte zu treffen, ist aber auch schön“, so Luisa weiter. „Außerdem“, fährt sie schmunzelnd fort, „finden diese Veranstaltungen in der Regel am Sonntagnachmittag statt. Dann hat man doch sowieso nichts Großes vor.“

Liebevoll betreut wurde Luisa Krumwiede in ihrer Amtszeit von Spargel-Chef Fritz Bormann und Spargel-Chefvermarkter Fritz Schriever. Und häufig auch von ihren beiden Vorgängerinnen Meike Schmidt und Vanessa Siemer.

Und sie hofft, dass sie auch ihre Nachfolgerin hin und wieder begleiten darf. Beispielsweise zum Heideblütenfest in Amelinghausen.

Die beiden größten Fans von Majestät Luisa waren offenbar deren Opas. Der in Erichshagen-Wölpe und der in Behlingen. Erst kürzlich haben sich beide noch wieder einen Schwung Autogrammkarten geben lassen...

Bewerbungen sind noch bis einschließlich Ostermontag bei Herbert Schriever, Telefon 0 42 54/93 01 16, oder per Email unter info@nienburger-spargel.de möglich.

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Erstellt:
5. April 2015, 00:00 Uhr
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