Die ersten Spenden sind da. Jetzt wird dringend ein Lagerraum gesucht.

Die ersten Spenden sind da. Jetzt wird dringend ein Lagerraum gesucht.

09.11.2014

Die ersten Spenden für Nigeria sind da

Dr. Onyeukwu und Regina Andresen suchen noch dringend für zwei Monate einen Lagerraum

Von Edda Hagebölling.

Nienburg. Die ersten Spenden sind da. Nachdem die Harke am Sonntag in ihrer vergangenen Ausgabe darüber berichtet hatte, dass Dr. Anario Onyeukwu und Regina Andresen dringend um Spenden für die Menschen in Nigeria, der Heimat Onyeukwus, bitten, klingelte bei dem 51-Jährigen Mediziner, der bis vor kurzem am Nienburger Krankenhaus in der Notfallambulanz tätig war, bereits mehrfach das Telefon. Unter anderem wurde ihm ein Fahrrad angeboten. Und auch bei Regina Andresen trafen zahlreiche Emails ein. Die ersten Spenden lagern bereits bei ihr in Marklohe. Weil der Platz dort allerdings äußerst begrenzt ist, sucht sie dringend einen Lagerraum. „Wer kann uns für etwa zwei Monate eine Garage oder ähnliches zur Verfügung stellen?“ so der dringende Appell der langjährigen Vorsitzenden des Vereins „Menschlichkeit“.

Wer helfen kann, wird herzlich gebeten, sich unter der Emailadresse humanityfirst@hotmail.com bei Regina Andresen zu melden. Erfolgreich war wiederum der Aufruf, sich mit der Markloherin in Verbindung zu setzen, wenn man ihr helfen möchte, ihr beim Sortieren und Verpacken der Spenden behilflich zu sein.

Wie berichtet, hat Dr. Anario Onyeukwu in seinem Heimatort Lagos aus Eigenmitteln ein Krankenhaus errichten lassen. Dort ist zweimal in der Woche in Kollege von ihm vor Ort, der die Menschen kostenlos behandelt.

Da jedoch viele gefälschte Medikamente im Umlauf sind, bittet der Nienburger herzlich darum, Antibiotika, Grippetabletten, Ibuprophen, Diclofenac Voltaren Tabletten und Voltaren Salbe, Mittel gegen Durchfall und Erbrechen, Verbandsmittel, Wundspray und ähnliches zu spenden.

Hinsichtlich der Vorsorgemaßnahmen benötigt die Klinik dringend alles, um sich vor Infektionen während der Behandlung mit dem Patienten zu schützen. Z. B. Desinfektionsmittel, Handschuhe, Mundmasken etc. „Gerade in Zeiten, wo Ebola die Welt in Schrecken versetzt sind Vorsorge, Desinfektions- und Hygienemaßnahmen wichtiger denn je“, gibt der Mediziner zu bedenken.

„Auch benötigen wir dringend Blutdruckgeräte, Ultraschall (Sonographie), Zuckermessgeräte und ähnliches“, so Dr. Onyeukwu. Die Menschen, die im Dorf leben, benötigen außerdem vor allen Dingen alles an Werkzeug. Ebenso sind dringend Fahrräder gefragt sowie Küchenutensilien jeglicher Art und auch Kleidung aus zweiter Hand.

Benötigt wird aber auch Geld. Da es etwa 1 000 Euro kosten wird, den Kleinbus, in dem die Spenden verstaut werden sollen, von Bremen nach Nigeria zu verschiffen, ist auch finanzielle Unterstützung herzlich willkommen.

Das Konto des Vereins „Menschlichkeit“ bei der Volksbank Nienburg hat die Nummer DE 74 2569 0009 999 600.

Zu erreichen ist Dr. Onyeukwu telefonisch unter 0172/ 31 95 078. Regina Andresen bittet um Kontaktaufnahme unter der Emailadresse humanityfirst@hotmail.com.

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Erstellt:
9. November 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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