Die fünfte Jahreszeit beginnt

Mit dem Fassbieranstich fällt der Startschuss fürs Altstadtfest 2012

Nienburg (sst). Nicht am letzten, sondern immer am 4. Wochenende im September findet in Nienburg das Altstadtfest statt. Los geht es in diesem Jahr also am kommenden Donnerstag, 20. September. Hinter den Chef-Organisatoren Georgios Pechlevanoudis und Jens Bokeloh liegen anstrengende Wochen. Sie haben Bands engagiert, Toilettenhäuschen klar gemacht, ein Sicherheitskonzept erarbeitet, Geld eingetrieben – und, und, und.

„Mit rund 70 Bands an den vier Tagen auf insgesamt acht über die Innenstadt verteilten Bühnen haben wir wieder eine Menge auf die Beine stellen können“, so Nienburg Service-Vorsitzender Pechlevanoudis: „Aber jetzt fiebern wir der Eröffnung entgegen.“

Die Sause beginnt am Donnerstag mit dem Bierfassanstich und der offiziellen Eröffnung auf dem Kirchplatz. Anschließend startet der Feiermarathon mit den ersten Live-Auftritten der Bands.

Und das passiert zwischen Donnerstag und Sonntag: „Der Freitag ist der Familientag beim Altstadtfest. Die Kinder sollen im Mittelpunkt stehen“, sagt Pechlevanoudis. „Der TKW Nienburg organisiert auf der Leinstraße ein extra Kinder-Altstadtfest“, sagt Bokeloh: „Geplant sind eine Piratenrallye und weitere Aktionen zum Thema Freibeuter.“

Der Freitagabend zählt dann laut Veranstalter zu den Höhepunkten des Festes. „Auf allen acht Bühnen werden gleichzeitig zahlreiche attraktive Gruppen spielen“, sagt Pechlevanoudis. Der Übergang zum Sonnabend sei anschließend fließend. Bokeloh: „Es gibt Bühnenprogramm bis um 2 Uhr, danach haben die Gäste noch an zahlreichen Standorten die Gelegenheit, noch das eine oder andere Getränk zu sich zu nehmen. Und ab 3 Uhr bauen schon die ersten Flohmarkt-Verkäufer ihre Stände auf.“ Rund 3000 private Verkäufer werden erwartet. „Dazu gibt es den Kunsthandwerkermarkt im Rathaus“, sagt Bokeloh.

Bereits am Freitagabend und dann weiter ab Sonnabendmittag steigt direkt an der Fußgängerbrücke über die Weser auf der grünen Wiese das große „Burn-Out-Festival“ der Rock-Initiative. Hier spielen in erster Linie Metal- und Punkbands aus Nienburg und der Region für ein meist begeisterungsfähiges Publikum. „Es kommt einfach jeder auf seine Kosten“, sagt Pechlevanoudis: „Und wir freuen uns drauf.“

Acht Bühnen, 70 Bands

Auf acht in der Innenstadt verteilten Bühnen präsentieren in diesem Jahr fast 70 Bands ihre Shows.

• Musikzirkus auf dem Kirchplatz: Hier spielen die Top-Gruppen. Spitzname: Jedermann-Bühne.

• Bürgermeister-Stahn-Wall: Hier treffen sich die Ü-30-Party-Macher. Auch Jungspunde dürfen mitfeiern.

• Spargelbrunnen: Hier gibt es Humba-Humba-Tätärää von Früh bis Spät – Blasmusik-Zelt.

• Posthof: Hier gibt es Klassik-Rock und neu: ein Tagesprogramm.

• Burgmannshof: Auf der etwas versteckt liegenden Bühne kommen Oldie-Fans auf ihre Kosten.

• Lange Straße: Hier gibt es Unterhaltung durch Musik und Kleinkunst für Passanten.

• Leinstraße: Hier können lokale Bands auf sich aufmerksam machen.

• Weserwall: Am Fluss geht es laut und schnell zur Sache – Metal- und Punkbands legen los.

Zum Artikel

Erstellt:
16. September 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 22sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.