Manon Garms DH

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Guten Tag 13.05.2019 Von Manon Garms

Die großen Fußstapfen

Fast 47 Jahre hat Cornelia – „Conny“ – Kramer für die Stadt Nienburg gearbeitet. 79947. 79948 wurde kürzlich im Kulturausschuss mit den Worten vorgestellt: „Sie tritt in große Fußstapfen.“Diesen Satz hört die 28-Jährige nach eigenen Angaben häufig. Manch anderem würde das sicherlich schlaflose Nächte bereiten, und er würde sich fragen, ob er diese „großen Fußstapfen“ jemals so wie sein Vorgänger ausfüllen kann. Nicht so Kleinert. Die junge Frau bleibt gelassen. Dabei hilft es ihr zum einen, dass die Menschen, mit denen sie beruflich zu tun hat, „positiv“ auf sie zukommen.

Zum anderen aber ist sie sich auch dessen bewusst, dass es keinen Sinn machen würde, zu versuchen, Conny Kramer zu kopieren. „Natürlich bleibt vieles – so wie es war – erhalten, aber es wird sich auch etwas ändern“, sagt Kleinert. Diese Änderungen haben vielfältige Gründe. Der offensichtlichste ist, dass die 28-Jährige nun einmal ein anderer Mensch als ihre Vorgängerin ist. „Auch das Alter macht natürlich einen Unterschied“, sagt Kramer: „So geht die Generation meiner Nachfolgerin zum Beispiel ganz anders mit den unterschiedlichen Medien um.“

Und auch, wenn Kleinert ihren Weg nun ohne ihre Vorgängerin gehen muss, gibt Kramer ihr etwas mit auf den Weg, das die junge Kollegin auch weiterhin positiv stimmen dürfte: „Wir haben auf unserem Gebiet – nicht wie in anderen Fachbereichen der Stadtverwaltung – keine Problemfälle zu lösen, sondern wir machen etwas mit und für die Menschen“, sagt die 63-Jährige: „Im Rückblick war das eine gute Zeit.“ Auf eine solche „gute Zeit“ darf sich jetzt Antonia Kleinert freuen.

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Erstellt:
13. Mai 2019, 19:42 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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