Das Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung wurde an der Polizeiakademie Niedersachsen gegründet. Dabei waren (von links) Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Daniela Klimke, Abteilungsleiterin 1 für Studium und Lehre Dr. Heike Matthias-Ripke, Geschäftsführung des Instituts Dr. Sybille Reinke de Buitrago, Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen Carsten Rose sowie stellvertretende Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Astrid Jacobsen. Foto: Polizeiakademie

Das Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung wurde an der Polizeiakademie Niedersachsen gegründet. Dabei waren (von links) Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Daniela Klimke, Abteilungsleiterin 1 für Studium und Lehre Dr. Heike Matthias-Ripke, Geschäftsführung des Instituts Dr. Sybille Reinke de Buitrago, Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen Carsten Rose sowie stellvertretende Institutsleiterin und Professorin an der Polizeiakademie Dr. Astrid Jacobsen. Foto: Polizeiakademie

Nienburg 07.01.2021 Von Die Harke

Die innere Sicherheit wird erforscht

Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung an der Polizeiakademie gegründet

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den vielfältigen Themen der Inneren Sicherheit gehört seit jeher neben der Lehre und Fortbildung zur Arbeit an der Polizeiakademie Niedersachsen. Geforscht wird grundlagen- und anwendungsorientiert in den Fächern Soziologie, Psychologie, Kriminologie, Kriminalistik, Rechtswissenschaft sowie der Polizei- und Demokratiegeschichte. Die engagierten Wissenschaftler der Polizeiakademie Niedersachsen können seit dem 1. Januar auf die Unterstützung durch das neu gegründete Forschungsinstitut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung zurückgreifen.

Das Institut für Kriminalitäts- und Sicherheitsforschung (IKriS) wird die wissenschaftlichen Projekte an der Polizeiakademie in allen Phasen von der Projektidee, der Förderung, Beantragung, Durchführung bis zum Abschluss und der Veröffentlichung der Ergebnisse begleiten und koordinieren. Es dient auch dazu, regional, national und international den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und die öffentliche Sichtbarkeit der Forschung zu stärken.

Zu den wegweisenden Forschungen am Institut der Polizeiakademie gehört aktuell ein Projekt, das polizeiliche Alltagspraxis mit Blick auf Risikokonstellationen für Diskriminierungen analysiert. Das Projekt ist Bestandteil des „Netzwerk Demokratische Polizei“ an der Polizeiakademie, das weitere Initiativen zu Bildung und Personalauswahl beinhaltet. Mit lang zurückliegenden, unaufgeklärten Kriminalfällen beschäftigt sich das Projekt Cold Cases, das international vernetzt auch Polizeistudierenden die Möglichkeit bietet, sich angeleitet durch ein Expertenteam auf Spurensuche zu begeben.

In dem langfristigen Projekt Polizeiliches Professionswissen wird untersucht, wie berufsrelevantes Wissen in der Polizei vermittelt wird und wie es sich im Laufe der beruflichen Sozialisation verändert. Geleitet wird das neu gegründete Institut von Dr. Daniela Klimke. Die promovierte Soziologin ist seit 2011 Professorin der Kriminologie an der Polizeiakademie, davor leitete sie das Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung in Hamburg.

Weitere Infos unter www.pa.polizei-nds.de/ IKriS/.

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Erstellt:
7. Januar 2021, 17:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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