Der Arbeitskreis Soziales informierte sich in Stolzenau.

Der Arbeitskreis Soziales informierte sich in Stolzenau.

22.02.2015

Die kleinste der 111 Helios-Kliniken

Arbeitskreis Soziales der CDU-Landtagsfraktion zu Gast in den Mittelweser Kliniken Stolzenau

Stolzenau. „Menschen, die bei uns arbeiten, kommen aus unserer Region und haben sich bewusst für das Arbeiten und Leben in Stolzenau entschieden. Ein entscheidender Faktor für eine Anstellung im kleinsten Helios-Klinikum sind zudem die guten Weiterbildungsmöglichkeiten für unsere Fachkräfte und das breite Ausbildungsspektrum“, informierte Chefarzt Dr. Torben Jüres die Landtagsabgeordneten aus Hannover bei deren Besuch in den Mittelweser Kliniken in Stolzenau. Auf Einladung des heimischen Landtagsabgeordneten Karsten Heineking aus Warmsen waren die Mitglieder des Arbeitskreises „Soziales“ der CDU-Landtagsfraktion an die Mittelweser gereist, um direkt vor Ort aktuelle Informationen zur Klinikstruktur und zu den Zukunftsperspektiven aus erster Hand zu bekommen.

Geschäftsführer Ronald Gudath gab zunächst Einblicke in das Leistungsspektrum der 111 Helios Kliniken, das von der Akutmedizin über ambulante Versorgung bis hin zur Rehabilitation und Seniorenpflege reicht. Rund 69 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten Gudath zufolge in allen Kliniken, über 4,2 Millionen Patienten wurden dort im Jahr 2013 behandelt, davon 1,2 Millionen stationär.

Die Gäste erfuhren auch: „Das Stolzenauer Akutkrankenhaus ist mit 64 Betten die kleinste der Helios-Kliniken. Hier arbeiten 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und über 2.300 stationäre Fälle gab es im Jahr 2013 zu behandeln. Die Türen der Klinik stehen an 365 Tagen, täglich 24 Stunden zur Versorgung der Menschen offen.“

„Der 2012 eingeschlagene Weg, weg von der typischen Struktur eines kleinen Krankenhauses, war genau richtig“, so Gudath. Dem Krankenhaus ein eigenständiges Profil zu geben habe sich inzwischen bewährt. Mit der Zielrichtung Innere Medizin, Geriatrie und Multimodale Schmerztherapie sei das Klinikum zukunftsfähig aufgestellt. „Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dies war für uns der Grund, warum das Krankenhaus in genau diese Fachrichtung gegangen ist. Hinzu kommt noch, dass es in Sachen Schmerztherapie im Land Niedersachsen nur eine Handvoll Krankenhäuser gibt, die diese entsprechenden Leistungen anbieten können“, fuhr Ronald Gudath fort.

Dr. Torben Jüres untermauerte die Ausführungen. Die Behandlungsquote für die geriatrischen Behandlungen liege in Stolzenau bei 100 Prozent. Die Spezialisierung auf diesem Gebiet sei für die ältere Altersgruppe enorm wichtig gewesen.

Durch Rüdiger Seifert, Bildungszentrum Mittelweser, bekamen die Gäste darüberhinaus Einblicke in die Berufsausbildung im Pflegebereich. Demnach stehen bei den Mittelweser Kliniken in verschiedenen Pflegeberufen zurzeit 54 Auszubildende unter Vertrag. Alle Ausbildenden würden in Stolzenau einen achtwöchigen praktischen Einsatz absolvieren.

Arbeitskreissprecher Dr. Max Matthiesen zeigte sich beeindruckt vom Leistungsspektrum des Krankenhauses. Die anschließende Führung durch das Klinikum untermauerte die zuvor dargestellten Ausführungen eindrucksvoll, so MdL Karsten Heineking in seiner Pressemitteilung an die Harke am Sonntag. DH

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Erstellt:
22. Februar 2015, 00:00 Uhr
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