08.09.2013

„Die ländliche Region stärken“

Stellvertretender Landtagsfraktionsvorsitzender beim CDU-Sommerfest in Nordel

Nordel. „In den Dörfern schlägt das Herz Niedersachsens, und damit dies auch in Zukunft so bleibt, müssen wir etwas tun, müssen die ländlichen Regionen weiter stärken“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg aus Wolfenbüttel. Der Landtagsabgeordnete, zuständig für den Bereich Landwirtschaft, Verbraucher- und Tierschutz und Umwelt, war auf Einladung des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Karsten Heineking als Gastredner zum CDU-Sommerfest nach Nordel in die Veranstaltungsscheune des Gasthauses Horstmann gekommen. „Niedersachsen ist das Agrarland Nummer eins, neben der Autoindustrie ist die Landwirtschaft der wichtigste Wirtschaftsfaktor unseres Landes. Die Wirtschaftskraft hier im ländlichen Raum gilt es zu stärken, auszubauen, um so dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsplätze für die hier lebenden Menschen erhalten bleiben und neue geschaffen werden können. Besonderes Augenmerk gilt den Ausbildungsplätzen in der ländlichen Region. Die Menschen sollen nicht gezwungen sein, in die Städte zu übersiedeln, weil dort die Voraussetzungen günstiger sind“, der Fraktionsvize.

Dazu bedürfe es einer ausgewogenen Haushalts- und Steuerpolitik. Man sei in Niedersachsen und Deutschland in den letzten zehn Jahren gut vorangekommen.

Die im Falle eines Wahlsieges von den Sozialdemokraten und Grünen angedachten Steuererhöhungen werde nicht nur die Wirtschaftskraft der Familien und Arbeitnehmer schwächen, sondern auch den Mittelstand erheblich treffen, so Osterhelweg.

„Die mittelständischen Betriebe sind ein wichtiger Arbeitgeber hier in der ländlichen Fläche, sie stabilisieren diese Region ganz maßgeblich. So wird die Umsetzung der angedachten Steuerpolitik der jetzigen Oppositionsparteien Arbeitsplätze kosten“, unterstrich auch Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in seinem Grußwort. Die Außen- und Innenpolitik liege bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in guten Händen.

Das sieht auch CDU-Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke aus Heemsen so. „Der ländliche Raum ist der Lebensmotor für viele Menschen im Kreis Nienburg und in Niedersachsen. Wir können nicht ohne die Städte auskommen, aber die Städte können auch nicht ohne uns existieren“, führte er aus.

Dass dieses Sommerfest eine so gute Resonanz bei den Menschen gefunden hat, freute den Vorsitzenden des CDU-Samtgemeindeverbandes Uchte, Harry Ruhe aus Brüninghorstedt, sehr. „Es wundert mich nicht, dass unsere Veranstaltungsscheune fast bis auf den letzten Platz gefüllt ist, schließlich ist Nordel das goldene Tor zum Kreis“, stellte der Verbandschef in seiner Begrüßung klar.

CDU-Lokalmatador Karsten Heineking würdigte die herausragende Arbeit, die von den Vereinen in Nordel geleistet wird. „Dieser Ort hat eine großartige Entwicklung erfahren. Mit ausgezeichneten Ideen und enormer Einsatzbereitschaft ist hier ehrenamtlich etwas Einzigartiges geschaffen worden und alle Beteiligten können sehr stolz darauf sein“, betonte der Landtagsabgeordnete in seinen Abschlussworten.

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Erstellt:
8. September 2013, 00:00 Uhr
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