Die neue Drehleiter. Foto: Henkel

Die neue Drehleiter. Foto: Henkel

Nienburg 17.12.2019 Von Marc Henkel

Die neue Drehleiter ist 27 Meter hoch

Feuerwehr Nienburg nimmt auch einen neuen Kommandowagen in Betrieb

Der letzte Dienst im Jahr wird von der Feuerwehr Nienburg immer mit Freunden und Gönnern begangen. Diesmal blieb es aber nicht nur bei einem gemeinsamen Essen und netten Gesprächen, sondern es gab auch zwei neue Fahrzeuge für die Ortsfeuerwehr: eine neue Drehleiter und einen neuen Kommandowagen gemeint.

„Die Drehleiter des Tysp DLAK 18/12 ist etwas kompakter gebaut und kann im Innenstadtbereich eingesetzt werden. Auch wenn ihr Leiterpark knapp fünf Meter kürzer ist (Gesamtlänge 27 Meter), ist diese eine gute Ergänzung zu der bereits vorhanden DLAK 23/12 (Gesamtlänge 32 Meter). Die ersten Einsätze hat bereits die neue Drehleiter schon hinter sich und überzeugte auf ganzer Linie“, teilt Feuerwehrpressewart Marc Henkel mit.

Die Anschaffung der Drehleiter resultierte aus dem Brandschutzbedarfsplan, den ein externer Gutachter im Auftrag der Stadt erstellt hatte. Dieser hatte festgestellt, dass die schon vorhandene Drehleiter im Innenstadtbereich räumlich schnell an ihre Grenzen kommt. Die „ältere“ Drehleiter muss aber weiterhin vorgehalten werden, da die hohen Bauten in Nienburg dies erforderlich machen.

Das zweite neue Fahrzeug, ein Kommandowagen, ist eine Ersatzbeschaffung für den Einsatzleitwagen, der bereits 2017 außer Dienst gestellt werden musste. Der Wagen ist auf einem Toyota Hilux aufgebaut und verfügt über einen Allradantrieb mit Automatikgetriebe. Er wird vorrangig vom Ortsbrandmeister und weiteren Führungskräften genutzt.

Das Fahrzeug dient als Einsatzleitkomponente und ermöglicht unter anderem eine Erkundung bei unwegsamem Gelände. Die Ladefläche ist so konzipiert, dass auch die Gerätewarte Logistikfahrten mit dem Fahrzeug ableisten können. „Es war eine richtig gute Zusammenarbeit mit der Firma Nobbe, die den Hilux geliefert hat und mit der Firma Hertz aus Berlin, die den Ausbau des Fahrzeuges umsetzte“, sagte Thomas Cornelsen.

Neben den beiden genannten Fahrzeugen blieb es aber an dem Abend nicht. Auch das frisch lackierte Brandmeister-vom-Dienst-Fahrzeug konnte bestaunt werden. Dieses wurde von einer wetteranfälligen Folien Beklebung auf eine rote Volllackierung umgestellt.

Für eine Überraschung sorgte am Ende der „In-Dienst-Stellung“ der Vorsitzende der Interessenvereinigung der Ortsfeuerwehr Nienburg, Klaus Hanauer: Dieser hat für den Brandmeister vom Dienst eine kleine Wärmebildkamera beschafft und übergab diese an den Ortsbrandmeister.

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Erstellt:
17. Dezember 2019, 18:02 Uhr
Lesedauer:
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