Diebe schleppten die rund 50 Kilo schwere Kreissäge etwa 100 Meter weit. Symbolfoto: Otto Durst - stock.adobe.com

Diebe schleppten die rund 50 Kilo schwere Kreissäge etwa 100 Meter weit. Symbolfoto: Otto Durst - stock.adobe.com

Lübbecke 15.06.2020 Von Die Harke

Diebe lösen 80 Schrauben

Kreissäge und Abdeckplanen gestohlen

Dreiste Diebe haben in der Nacht auf Sonntag von einem Privatgrundstück in Stockhausen-Hope im Kreis Minden-Lübbecke eine schwere Standkreissäge sowie drei Abdeckplanen von Holzstapeln gestohlen. Die betroffene Familie ist damit bereits zum dritten Mal Opfer von derartigen Diebstählen geworden.

Im jüngsten Fall begaben sich vermutlich mindestens zwei Personen auf das Grundstück und lösten die drei schweren und mit über 80 Schrauben besonders gesicherten grünen Lkw-Planen von den Stapeln. Dabei wurden die Metallschrauben abgeknipst oder zum Teil herausgeschraubt. Zudem schleppten die Diebe die etwa 50 Kilogramm schwere Kreissäge knapp 100 Meter zur Ecke Blasheimer Straße/Zur Hope, wo sie ihre Beute mutmaßlich in ein größeres Fahrzeug oder auf einen Anhänger verluden.

Bereits vor gut einem Jahr hatten Diebe zum ersten Mal Abdeckplanen von dem Grundstück entwendet. Im März dieses Jahres kam es zu einem gleich gelagerten Diebstahl. In den jeweiligen Neukauf der Planen hatte die Familie in der Zwischenzeit knapp 300 Euro investiert. Zudem glaubte man, durch die Verwendung der Vielzahl von Schrauben die Planen vor einem erneuten Diebstahl gesichert zu haben. Für zusätzlichen Schutz waren die Planen noch mit dem Hinweis „Geklaut bei ... in Stockhausen“ beschriftet.

Dass sich die Kriminellen davon nicht haben abschrecken lassen, ist auch für die Polizei nicht alltäglich. Offenbar müssen sie sich sicher und vor allem unbeobachtet gefühlt haben, so die Einschätzung der Ermittler. Ob es zwischen den Diebstählen einen Zusammenhang gibt, ist derzeit unklar.

Diese hoffen jetzt mithilfe von Zeugen auf die Spur der Unbekannten zu kommen. Wer in der Nacht Personen oder ein Fahrzeug im genannten Bereich bemerkt hat, wird gebeten, sich mit den Beamten in Verbindung zu setzen unter Telefon (05 71) 8 86 60.

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Erstellt:
15. Juni 2020, 12:57 Uhr
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