Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 25.02.2020 Von Sebastian Schwake

Dieses Wetter macht krank

Dieser Winter macht, was er will. Selten Sonne, viel Regen, noch mehr Wind. Dazwischen mal warm, dann wieder kalt, ganz selten aber frostig. Der Winter verdient eigentlich seinen Namen nicht, sorgt aber dafür, dass Menschen unter ihm zu leiden haben: Die Rede ist von Wetterfühligkeit.

Genaue Zahlen zu Erkrankten gibt es nicht, schätzungsweise sind aber von den Symptomen viel mehr betroffen, als gemeinhin angenommen wird. Jeder Mensch reagiert auf das Wetter, etwa bei Kälte mit Frieren oder bei Hitze mit Schwitzen. „Schlägt das Wetter um, verändern sich Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Daran muss sich der Körper erst gewöhnen“, sagt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Diese Menschen gelten als wetterfühlig. Auf Wetterveränderungen reagieren sie mit körperlichen Beschwerden: Sie leiden unter Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Kreislaufproblemen und auch Schlafstörungen. Wer wetterfühlig ist, sollte sich viel an der frischen Luft bewegen, rät der Experte. Und zwar nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch bei schlechtem Wetter. Das stärke den Kreislauf und härte ab.

Geeignet sind demnach Ausdauertrainings wie Walken, Wandern oder auch Radfahren. Auch Saunagänge und Wechselduschen sollen helfen. Wer bereits unter den Symptomen leidet, sollte zu Hausmitteln greifen, die für Linderung sorgen sollen: Melissen- oder grüner Tee, Tropfen oder Dragees auf Basis von Kräutern wie Baldrian, Johanniskraut oder Hopfen lindern die Beschwerden.

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Erstellt:
25. Februar 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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