„Tri Lizard“ Dominik Horlbeck auf dem Mountainbike.Foto: Horlbeck

„Tri Lizard“ Dominik Horlbeck auf dem Mountainbike.Foto: Horlbeck

Zittau 28.08.2021 Von Hajo Ehlert

Dominique Horlbeck bei Extrem-Triathlon

Tri Lizard unterwegs an der tschechischen Grenze

An der Grenze zu Tschechien fanden die Europameisterschaften der „Xterra“-Serie statt, ein Triathlon der besonderen Art: Hier sorgen die äußeren Bedingungen für extreme Herausforderungen, und der Kurs in den Zittauer Bergen zählt zu einem der härtesten Europas. Dominique Horlbeck von den „Tri Lizards“ der Holtorfer SV vertrat den heimischen Ausdauersport; und das mit Erfolg. Nach 3:22:31,32 Stunden erreichte er das Ziel als Sechster seiner Altersgruppe und gleichzeitig als zweitbester Deutscher.

Zunächst standen eineinhalb Kilometer Schwimmen auf dem Programm: Über 22 Grad Wassertemperatur bedeuteten ein Verbot von Neoprenanzügen, was dem Nienburger durchaus entgegenkam. Ein intensives Training dieses Teilabschnittes in der Vergangenheit führte zu einer für seine Ansprüche hervorragenden Zeit, die sich allerdings auf einer suboptimalen Mountainbike-Strecke wieder relativieren sollte. Die 36 Kilometer mit teilweise unfahrbaren Aufstiegen sowie steinigen und verwurzelten Abfahrten gingen ans Limit. „Man hoffte, diese Abschnitte nur unfallfrei zu überstehen“, fasste Horlbeck diese Etappe zusammen.

Matschig und glitschig: Dominique Horlbeck beim "Xterra"-Lauf. Foto: Horlbeck

Matschig und glitschig: Dominique Horlbeck beim "Xterra"-Lauf. Foto: Horlbeck

Anspruchsvoll waren auch die abschließenden zehn Kilometer Laufstrecke. Steile Anstiege sowie matschige und mit Hindernissen gespickte Downhills verlangten dem Körper alles ab. Die erste von zwei zu absolvierenden Runden ging bei dem Tri Lizard noch recht gut über die Bühne, danach hieß es nur noch durchzukommen. Fazit für den jungen Nienburger: Ein „geiles Event“ und eine Herausforderung für das nächste Jahr, wo es speziell auf dem Rad besser laufen soll. Eine Top sechs Platzierung bei den Europameisterschaften sei ja schließlich auch nicht schlecht.

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Erstellt:
28. August 2021, 10:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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