Nico Knacker und sein Beifahrer Tobias Braun waren mit dem Abschneiden bei der Schweden-Rallye nicht ganz zufrieden. Knacker

Nico Knacker und sein Beifahrer Tobias Braun waren mit dem Abschneiden bei der Schweden-Rallye nicht ganz zufrieden. Knacker

Karlstad/Schweden 20.02.2019 Von Die Harke

Durchwachsenes WM-Debüt für Knacker

Motorsport: Bei der Rallye in Schweden herrscht ungewöhnliches Tauwetter

Mit der Rallye in Schweden fand der Auftakt der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft (JWCR) statt. Der Siedenburger Nico Knacker, der sein WM-Debüt feierte, landete mit Beifahrer Tobias Braun nach rund 317 Kilometern auf Platz zwölf. Die Wetterverhältnisse waren in diesem Jahr sehr untypisch für Schweden. Tagsüber taute es, wodurch sich der Schnee und das Eis auf den Strecken nach den ersten Autos in Matsch verwandelten. Der Startschuss fiel im schwedischen Karlstad, wo gleichzeitig die erste Wertungsprüfung (WP) stattfand. In einer Arena fuhren dort jeweils zwei Fahrer gegeneinander. „Die Atmosphäre in Karlstad war großartig. Ein gelungener Auftakt der Rallye“, erklärte Knacker seine ersten Eindrücke. Der Start am Freitag verlief hingegen nicht gerade nach seinen Vorstellungen. Bereits auf der ersten WP des Tages fuhr er sich in einer Schneewand fest. Bis Knacker und Braun ihren Ford Fiesta R2 befreien konnten, vergingen knapp 30 Minuten. Hinzu kam eine Strafzeit von 1:40 Minuten, weil sie die nächste Stempelkontrolle nicht rechtzeitig erreichten. Den ersten Tag beendete das deutsche Duo deshalb mit einem Rückstand von knapp 35 Minuten auf Platz 13 in der JWRC.

Am Sonnabend und Sonntag kamen Knacker/Braun immer besser in Fahrt und ließen auf einigen Prüfungen den ein oder anderen Fahrer hinter sich. Das Ziel erreichten die beiden am Sonntagmittag auf Platz zwölf in der JWRC.

„Im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung zufrieden sein“, berichtet der 21-Jährige nach der Zieldurchfahrt. „Wir haben uns für unser Debüt in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zwei Ziele gesetzt: Zum einen wollten wir das Ziel erreichen. Das ist uns geglückt und wir konnten wirklich jeden Kilometer der Rallye fahren und damit wichtige Erfahrungen sammeln. Zum anderen wollten wir keinen Fehler machen. Das ist uns nur bedingt gelungen, da uns die eine oder andere Schneewand zum Verhängnis wurde. Aber das gehört nun mal dazu. An diesen Erfahrungen werden wir wachsen.“

Der nächste Lauf zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft findet in gut fünf Wochen im Rahmen der Rallye Korsika (29. bis 31. März) statt. Knacker: „Es liegen nun sechs arbeitsreiche Wochen vor uns. Wir werden die Rallye Schweden noch einmal genau analysieren und uns bestmöglich auf Korsika vorbereiten.“

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Erstellt:
20. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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