Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 24.06.2019 Von Arne Hildebrandt

Durchzug wichtig gegen Hitze

Heute 34 Grad, morgen 33, da werden wir schön ins Schwitzen kommen. Und schon stellt sich die Frage: Wie kommt man damit zu Hause oder im Büro klar, wenn man keine Klimaanlage hat? Der Meteorologe Jörg Kachelmann rät, ständig zu lüften, wo man sich gerade aufhält, ob zu Hause oder im Büro. „Alles auf!“, sagt er. „Durchzug ist wichtig für Oma und Opa“, erklärt er auf Spiegel online. „Die Feuchte muss weg, es muss Luftzug her, so lässt sich die Hitze überleben.“[/b]

Er räumt mit dem Vorurteil auf, dass Durchzug krank macht. „Vergessen Sie diesen Schwachsinn, dass man von Durchzug einen steifen Nacken bekommt. All die Fahrradfahrer haben keinen steifen Nacken vom Wind. Und auf den Kanaren ist es immer windig, und niemand hat dort davon einen steifen Nacken. Nur hier wird es kolportiert, und so müssen Menschen bei geschlossenem Fenster vor sich hinraffen. Bescheuerte Experten tun diesen Schwachsinn noch in die Medien.“

Also, vorne auf, hinten auf, und einen Ventilator vor die Nase, damit die Hitze abtransportiert, rät Kachelmann eindringlich. „Nicht alles verrammeln. Lassen Sie dem Wind eine Chance.“ Natürlich kommt die Hitze rein. Macht nichts, sagt Kachelmann – solange man Durchzug hat.

Donnerstag ist übrigens Siebenschläfer. Auch da räumt Kachelmann mit einem weiteren Irrtum auf – dass das Wetter sieben Wochen so wird wie am Siebenschläfer. „Völliger Blödsinn, entscheidend ist die erste Juli-Woche. Wenn dann ein Sommerhoch das Wetter beherrscht, besteht die Chance, dass es so bleibt.“

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Erstellt:
24. Juni 2019, 22:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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