„E.T.“-Kamermann an Folgen von Coronavirus gestorben

„E.T.“-Kamermann an Folgen von Coronavirus gestorben

Der Kameramann Allen Daviau während eines Interviews im Jahr 1990. Foto: Julie Markes/AP/dpa

Er starb an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus, wie seine Sprecherin dem US-Sender CNN mitteilte. Daviau, der in Los Angeles in einem Altersheim für Filmschaffende lebte, wurde 77 Jahre alt.

Spielberg erinnerte in einer Mitteilung an seinen Weggefährten, mit dem er bereits 1968 einen Kurzfilm drehte, bevor sie 1982 mit „E.T.“ Karriere machten. „Allen war ein wunderbarer Künstler, doch seine Wärme und Menschlichkeit waren ebenso stark wie seine Kameraarbeit. Er war ein einzigartiges Talent und ein großartiger Mensch“, schrieb Spielberg in einem Tweet seiner Produktionsfirma Amblin Entertainment.

Seine Kameraarbeit brachte Daviau fünf Oscar-Nominierungen ein. Neben den drei Spielberg-Film war er auch für „Avalon“ und „Bugsy“ unter der Regie von Barry Levinson im Rennen, ging aber immer leer aus. Regisseur Peter Weir holte ihn für das Flugdrama „Fearless - Jenseits der Angst“ hinter die Kamera. Als letzten Film drehte Daviau 2004 den Horrorstreifen „Van Helsing“.