Matthias Brosch DH

Matthias Brosch DH

Kolumne 11.09.2017 Von Matthias Brosch

Ehe-Empfehlung ist unklug

In diesem Jahr haben in der Samtgemeinde Marklohe zwei Gewerbeschauen stattgefunden. Der „WIER – Wietzen erleben“ im Mai folgte jetzt die „WiM – Willkommen in Marklohe“. Beide Organisationsteams können für sich beanspruchen, ihren Besucherinnen und Besuchern sowie den Ausstellern zwei Tage lang einen tollen Rahmen geboten zu haben. Weiter so! Bei der Eröffnung der Gewerbeschau „WiM“ wiederholte Landrat [DATENBANK=5]Detlev Kohlmeier[/DATENBANK] einen Wunsch, den er bereits im Jahr 2003 als damaliger Samtgemeindebürgermeister geäußert hatte: die Zusammenführung der Veranstaltungen in Marklohe und Wietzen zu einem Großevent. Auch die Grünen-Bundestagsabgeordnete [DATENBANK=195]Katja Keul[/DATENBANK] warb dafür.

Wer wiederum nicht in der Samtgemeinde wohnt und in diesem Jahr beide Veranstaltungen besucht hat, wundert sich angesichts dieser Einmischungsversuche.

Während bei Marklohes Gewerbevereinsvorsitzendem [DATENBANK=2604]Friedrich Kruse[/DATENBANK] offene Türen eingerannt werden, sind die Vorbehalte beim Vorstand um seinen Wietzer Pendant [DATENBANK=683]Cord Prange[/DATENBANK] gleichermaßen verständlich. Sowohl die „WiM“ als auch die „WIER“ haben ihre Berechtigung. Der Impuls, gemeinsam noch stärker zu sein, muss von innen kommen. Keuls bildliche Beschreibung hinkte: Angesichts des 25-jährigen Bestehens bescheinigte sie dem [DATENBANK=20]Gewerbeverein Marklohe[/DATENBANK], im heiratsfähigen Alter zu sein. Der [DATENBANK=682]Gewerbeverein Wietzen[/DATENBANK] hat indes noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel und auf eine „empfohlene“ Ehe trotzdem keine Lust.

Zum Artikel

Erstellt:
11. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.