Zeigte beim Mavs-Sieg gegen Orlando eine starke Leistung: Maxi Kleber (r). Foto: John Raoux/AP/dpa

Zeigte beim Mavs-Sieg gegen Orlando eine starke Leistung: Maxi Kleber (r). Foto: John Raoux/AP/dpa

Orlando 02.03.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

Ehrenpreis für Kleber bei Mavericks-Sieg gegen Orlando

Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber ist für seine starke Leistung beim 130:124-Sieg der Dallas Mavericks gegen die Orlando Magic mit einer besonderen Trophäe ausgezeichnet worden.

Er bekam den Gürtel für den besten Abwehrspieler der Partie, den die Mavericks seit etwas mehr als einem Monat nach Siegen vergeben und der optische Ähnlichkeiten mit einem WM-Gürtel im Boxen hat. „Er ist niemand für spektakuläre Spielzüge, aber innerhalb unseres Systems ist er super wertvoll, und das hat man heute Abend gesehen“, lobte Trainer Rick Carlisle den 29 Jahre alten Würzburger.

Kleber war auf 13 Punkte und sechs Rebounds sowie zwei Blocks gekommen und konnte für sich den Karrierebestwert von drei geklauten Bällen verbuchen. „Das ist eine Riesenehre, wenn man den bekommt. Aber ich weiß gar nicht, ob ich ihn mir gegeben hätte, vor allem weil (Nikola) Vucevic mehr oder weniger immer gegen mich gescored hat“, sagte Kleber der Deutschen Presse-Agentur über den Gürtel. „Es ist aber schon eine coole Ehre und auch ein riesen Ansporn für die Mannschaft, als Einzelner jedes Duell gewinnen zu wollen.“

Topscorer war erneut Luka Doncic mit 33 Punkten, zehn Rebounds und neun Vorlagen. Das Triple Double aus zweistelligen Werten in den wichtigsten Statistik-Kategorien verhagelte ihm ausgerechnet Kleber, der bei einer Vier-gegen-Eins-Situation ein Zuspiel nicht verwerten konnte. „Ich habe ihm definitiv sein Triple Double heute versaut“, sagte Kleber. Durch den 17. Saisonsieg ist die Bilanz der Texaner erstmals seit Wochen wieder positiv.

Auch Isaiah Hartenstein verbuchte einen Sieg mit den Denver Nuggets, die damit den Vorsprung auf Dallas hielten und als Siebter weiter auf Rang sechs und damit die direkte Teilnahme an den Playoffs hoffen dürfen. Auch dank der 39 Punkte von Stamm-Center Nikola Jokic gab es gegen die Chicago Bulls ein 118:112.

Die Atlanta Hawks hatten sich Stunden zuvor nach sieben Niederlagen aus den vergangenen zehn Spielen und aus Sorge um einen Platz in den Playoffs von Trainer Lloyd Pierce getrennt.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-649806/2

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Erstellt:
2. März 2021, 07:22 Uhr
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