Die Bundestagsabgeordnete Marja Liisa Völlers mit Frieda Küfe, Jutta Witte und Hannah Lesemann, die durch Sabine Kessner-Graue im Namen der „Wegefinder“ aus Pennigsehl auszeichnet wurden. Bartel

Die Bundestagsabgeordnete Marja Liisa Völlers mit Frieda Küfe, Jutta Witte und Hannah Lesemann, die durch Sabine Kessner-Graue im Namen der „Wegefinder“ aus Pennigsehl auszeichnet wurden. Bartel

Pennigsehl 31.05.2018 Von Die Harke

Ehrung für Ehrenamtliche

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers bei den „Wegefindern“ in Pennigsehl

Hannah Lesemann, Frieda Küfe und Jutta Witte wurden von den „Wegefindern“ für ihr großes Engagement geehrt. Zehn Jahre haben sie ehrenamtlich eine Werkstatt für Kinder und Jugendliche geleitet, um die plattdeutsche Sprache in der Gemeinde Pennigsehl zu pflegen und zu fördern. „Aus persönlichen Gründen beendeten die drei Damen in diesem Jahr ihre Arbeit, hoffen jedoch darauf, dass sich auch weiter Menschen in der Gemeinde finden, diese Aufgabe weiterzuführen“, schreibt die Initiative. Die Auszeichnung fand kürzlich im Rahmen eines Besuchs der SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers statt. Die Abgeordnete aus Rehburg-Loccum war durch die Bewerbung für den Otto-Wels-Preis für Demokratie auf die Initiative „Wegefinder“ aufmerksam geworden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Preis wurde von der SPD-Bundestagsfraktion bereits zum sechsten Mal ausgelobt. Das Motto in diesem Jahr lautete „Bürgerschaftliches Engagement – Miteinander stärken, Heimat gestalten“. Der Wettbewerb richtete sich an Initiativen, Vereine und Projekte, die sich für lebenswerte Dörfer engagieren und damit einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts vor Ort leisten.

Völlers ließ sich von dem aktiven Arbeitskreis über dessen Motivation informieren. Ein Stück Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger in demokratischen Prozessen zurückzuholen, die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum durch die Folgen des demografischen Wandels und der Wunsch nach Erhalt der Schule im Dorf veranlassten die „Wegefinder“ zur Entwicklung eines weitreichenden Konzeptes für ein zukunftsfähiges, generations- und kulturübergreifendes Miteinander in der Gemeinde. Zu den Grundideen gehört seit Jahren, das Gebäude der Grundschule als einen flexiblen Ort des Lernens und Lebens für Alt und Jung in Pennigsehl und Mainsche zu nutzen und nach Bedarf entsprechend umzubauen.

Möglich werden diese Pläne durch die Aufnahme als Projekt in das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) und der Städtebauförderung. „Mittlerweile liegen die voraussichtlichen Kosten vor und passen in den festgelegten Kostenrahmen der Städtebauförderung. Alle Beschlüsse sind gefasst, sodass mit der Umsetzung in Kürze begonnen werden kann“, wird berichtet.

Völlers bestärkte die Anwesenden in ihren Vorhaben und betonte: „Gerade Projekte, welche die Menschen vor Ort näher zusammenbringen, sind in Gemeinden sehr wichtig und absolut unterstützenswert. Es freut mich immer, wenn ich sehe, wie Menschen in ihrer Umgebung selbst Verantwortung übernehmen und dadurch die Lebensqualität für alle um sie herum verbessern. Ich hoffe, die Initiative inspiriert auch andere Menschen zu einem solchen gesellschaftlichen Engagement.“

Weitere Infos unter www.wegefinder.com

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Erstellt:
31. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 12sec

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