Arne Hildebrandt DH

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Eier im Komposter

Mähroboter?

Eier im Komposter? Meine Kollegin zweifelte ein bisschen an meinem Verstand als sie am 30. Dezember an dieser Stelle meine Versuche mit einem Komposter las. Was sie nicht wusste: Es handelte sich um einen Schnellkomposter. Das ist aber 20 Jahre her. Damals mussten sich in Nienburg Gartenbesitzer einen Komposter zu legen. Das wurde zwar nie kontrolliert, aber dennoch stand er nun im Garten. Und die Eier durften sogar rein, stand ausdrücklich in der Bedienungsanleitung.

Harke-Leser Werner Scholtyssek rät mir: „Versuchen Sie es einfach mal mit einem Mulchmäher, oder als Steigerung gleich mit einem Mähroboter. Bei mir läuft so ein Roboter schon seit drei Jahren. Kein Lärm, kein Grasschnitt, keine Arbeit.” An den Roboter habe ich auch schon gedacht. Doch wie lange würde der seine Runden drehen? Ich müsste ihn wohl anketten, denn mein Grundstück ist nicht abgeschirmt.

Die Nienburgerin Sabine Mette meinte es ebenfalls nett, warf mir sogar eine Anleitung zum Kompostieren zu Hause in meinen Briefkasten. Vielen Dank, doch Gartenarbeit ist ohnehin nicht mein Ding. Ich werde wohl weiterhin mein Grüngut zur Deponie bringen, in den sauren Apfel beißen und jedes mal einen Euro zahlen müssen.

Norbert Sommerfeld, Mitglied des Verwaltungsrates des Betriebs Abfallwirtschaft (BAWN), weist allerdings auf die zusätzlichen Kosten fürs Benzin hin. Recht hat er. Einige Nienburger bringen ihren Grasschnitt allerdings mit der Schiebkarre zur Sammelstelle.

Arne Hildebrandt

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Erstellt:
5. Januar 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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