Bei einem Einkauf ohne Maske droht ein Bußgeld in Höne von 20 Euro. Foto: Stüben

Bei einem Einkauf ohne Maske droht ein Bußgeld in Höne von 20 Euro. Foto: Stüben

Landkreis 07.05.2020 Von Holger Lachnit

Ein 300 Euro teures Eis

Es ist schön, dass Bund und Länder gestern weitere Schritte zur Lockerung der Pandemie-Maßnahmen beschlossen haben. Dennoch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Coronavirus weiterhin eine große Gefahr darstellt.

Deshalb ist es auch richtig, dass die Maskenpflicht weiterhin Bestand hat. Sie gilt bei uns in Niedersachsen seit einer Woche. Und seit diesem Montag ist auch der dazu gehörende Bußgeldkatalog in Kraft. Wer beim Einkaufen, beim Arzt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase nicht bedeckt, muss 20 Euro zahlen, wenn er von Polizei oder Ordnungsamt erwischt wird.

Das ist vergleichsweise günstig, wenn man liest, was Verstöße gegen das Kontaktverbot kosten: Wer den Mindestabstand von eineinhalb Metern in der Öffentlichkeit oder beim Sport nicht einhalt, wird mit 150 Euro zur Kasse gebeten.

Bis die Gastronomie am 11. Mai wieder öffnen darf, haben Lieferdienste Konjunktur. Viele Kreis-Nienburg holen ihr Essen jedoch auch selbst ab. Auch das kann teuer werden, wenn man sich nicht an die Regeln hält: Wer den Betrieb beim Abholen betritt, ist schon einmal 150 Euro ärmer. Verzehrt man dann das Essen in einem Umkreis von 50 Metern zum Restaurationsbetrieb, sind weitere 150 Euro fällig. Das könnte ein extrem teures Eis gewesen sein ...

Deshalb – wieder einmal – mein Appell: Halten Sie sich bitte an die Sicherheitsabstände (und wenn es aus Geiz ist), halten sie bitte die Kontaktsperren ein, vor allem aber: Bitte bleiben Sie gesund!

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Erstellt:
7. Mai 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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