Ein Jahr begleitet uns Corona in Nienburg.

Ein Jahr begleitet uns Corona in Nienburg.

Landkreis 11.03.2021 Von Holger Lachnit

Ein Jahr mit Corona

Guten Tag – ein Kommentar

Heute vor einem Jahr sind die ersten beiden Corona-Infektionen im Landkreis Nienburg festgestellt worden. Welch ein trauriger Jahrestag.

Niemand hätte damals vorhersehen können, wie sehr das Virus unser aller Leben verändern würde. In den vergangenen zwölf Monaten haben wir auf so vieles verzichtet, was zuvor selbstverständlich war. Und es ist ungewiss, ob wir – selbst nach erfolgter Impfung – jemals wieder das Leben führen werden, wie es vor der Pandemie war. Werden wir uns wieder die Hände schütteln oder uns zur Begrüßung in den Arm nehmen? Werden wir wieder unbeschwert dicht an dicht bei einem Konzert stehen und gemeinsam Hits singen? Wann werden wir wieder im Flugzeug um die halbe Welt fliegen – und: Werden wir das überhaupt wollen? In dem Corona-Jahr mussten vor allem die ganz Alten und die ganz Jungen viel erdulden: Besuchsverbote in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Kontaktbeschränkungen an Weihnachten und Silvester waren hart.

Ganz besonders schlimm ist jedoch die Situation der Kinder und Jugendlichen: kein Kindergarten, kein Schulunterricht, keine Treffen mit Freunden, kein Vereinssport, keine Klassenfahrten, keine Abi-Bälle, aber auch keine berufsvorbereitenden Praktika oder Auslandsaufenthalte.

Auch die Wirtschaft, speziell der Einzelhandel, aber auch die Kinos Nienburg und Hoya, das Theater und Kulturwerk hätten sich wohl vor einem Jahr nicht träumen lassen, was auf sie zukommen würde. Hoffen wir, dass mit sinkender Inzidenz und steigender Zahl der Geimpften das Alltagsleben wieder Schwung bekommt.

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Erstellt:
11. März 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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