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Nachdem am Vormittag die Firma Ardagh Glass besichtigt worden war, wurde am Nachmittag experimentiert. Foto: Hagebölling

Nachdem am Vormittag die Firma Ardagh Glass besichtigt worden war, wurde am Nachmittag experimentiert. Foto: Hagebölling

Nienburg 01.12.2019 Von Edda Hagebölling

Ein Projekt der Spitzenförderung

Schülerinnen und Schüler aus dem MINT-Netzwerk Fulda-Weser experimentierten in Nienburgs MDG

Fleißig experimentiert wurde am Donnerstagnachmittag im Physikraum des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums. Das MINT-Netzwerk aus Lichtenbergschule Kassel, Internat Solling Holzminden und MDG Nienburg hat sich zu einem kleinen Netzwerk zusammengeschlossen und bieten pro Kalenderjahr drei Veranstaltungen für besonders motivierte Schüler an. Die erste Runde endete am Freitag in Nienburg. Vor Ort waren jeweils sechs Schülerinnen und Schüler pro Schule. Im MDG stand das Thema Glas im Mittelpunkt. Eine Werksbesichtigung bei Ardagh Glass war bereits vorausgegangen.

Auch Miteinander soll im Mittelpunkt stehen

Im Gespräch mit der HARKE am Sonntag erläuterte MDG-MINT-Koordinator Martin Reuss noch einmal Sinn und Zweck des neu gegründeten regionalen Fulda-Weser-MINT-Camp für Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs. Die Projektidee basiert auf Einzelprojekten, die vom MDG (Ardagh-Tag) und dem Internat Solling in Holzminden durchgeführt wurden. Durch Kontakte zur Lichtenbergschule wurde auf der Schulleitertagung 2018 das gemeinsame Projekt geplant und ein Testlauf für das Jahr 2019 beschlossen. Dabei sollten die Schulen folgende Schwerpunkte anbieten:

  • Die Lichtenbergschule wird Einblicke in das VW-Werk in Baunatal geben und dann zum „Tag der Mathematik“ einladen. Dieser hat am 21. und 22. September stattgefunden.
  • Das Internat Solling bietet die Möglichkeit, im eigenen S1-Labor gentechnische Verfahren (Gentransfer/PCR) zu erlernen. Diese Veranstaltung fand am 13. und 14. April statt.
  • Das Marion-Dönhoff-Gymnasium hat eine Exkursion zur Glasproduktionsstätte Ardagh-Glass organisiert und anschließend Versuche im Bereich der Chemie und Physik rund um das Thema Glas angeboten.

Neben den fachlichen Aspekten, die vom Anspruch her weit über schulisch curricular festgelegten Inhalten stehen, soll aber auch das Miteinander der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Es handelt sich bei allen drei Teilen um jeweils zweitägige Projekte, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollten im Sinne der Teambildung möglichst alle drei Teile besuchen. Somit war auch jeweils eine Übernachtung inbegriffen, die von der jeweiligen Schule organisiert und getragen wurde. Um aber auch arbeitsfreie Zeit zu haben, fand die Anreise bereits am Vorabend statt – im aktuellen Fall also am Mittwochabend.

Projekt im Bereich der Spitzenförderung

Wie Martin Reuss weiter betont, handelt es sich um ein Projekt, welches durchaus im Bereich der Spitzenförderung angelegt ist und auch so kommuniziert wird. Die Schüler in Jahrgang 11 sollen zusätzlich auch vielseitige Einblicke in den Bereich der Berufsfindung/-orientierung bekommen. Dies stellt einen wesentlichen Schwerpunkt dieses Projektes dar. Die Schülerinnen entwickeln zusätzlich ein schulübergreifendes Netzwerk, sodass es bereits zu Gastbesuchen kam. Natürlich wird auch bei diesem Projekt darauf geachtet, dass der Anteil von Jungs und Mädchen ausgeglichen ist.

Nach zwei von drei Teilen des Projektes kann jetzt schon dargelegt werden, dass das Projekt in seiner Form etabliert werden soll, da die Rückmeldungen durchgehend positiv sind. „Auch für die Betreuer des Projekts ergeben sich hervorragende Möglichkeiten der Netzwerkbildung und des Austausches“, so der MDG-MINT-Koordinator abschließend.

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Erstellt:
1. Dezember 2019, 10:25 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 26sec

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