„Blumen in der Vase“ von Rudolf von Brill. Emken Hoff

„Blumen in der Vase“ von Rudolf von Brill. Emken Hoff

Dörverden 11.11.2017 Von Die Harke

Ein Stück Lokalgeschichte

Bilder eines verstorbenen Heimatkünstlers: Heute Vernissage in „Ehmken Hoff“ Dörverden

Einige seiner Bilder schmücken noch heute Wohnzimmer in und um Dörverden, und einige Schützenscheiben in Rieda sowie in Döhlbergen zeugen noch immer von seinen künstlerischen Fähigkeiten. Gemeint ist der gebürtige Bremer und spätere Dörverdener Rudolf von Brill. Geboren wurde er im Jahr 1912. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Lehre zum Malergesellen und begann, Ölbilder zu malen.

Im Juni 1932 heiratete er Dora Holze und bekam mit ihr zwei Söhne. Nach seiner Einberufung zum Militär wurde er nach Norwegen abkommandiert. Sogar dort behielt er das Malen bei. Nach der Entlassung aus der Gefangenschaft im Jahr 1945 zog die Familie schließlich nach Dörverden.

Rudolf von Brill kam aus der Stadt und kannte sich kaum mit der Landwirtschaft und dem Gartenbau aus, doch er eignete sich vieles schnell an und so wurde dies seine zweite Leidenschaft neben der Malerei.

Am 16. Juli 1992 starb Rudolf von Brill nach langer Krankheit. Viele seiner Bilder sind erhalten und erinnern ihre Besitzer an diesen Heimatkünstler und seinen Blick auf die Natur und seine Umgebung. Zu sehen sind einige der Werke bis 17. Dezember sonntags von 14 bis 17.30 Uhr im Ausstellungsraum des Kulturgutes „Ehmken Hoff“ in Dörverden.

Die Vernissage zur Ausstellung findet heute um 14 Uhr statt, es musizieren hierzu die „Kelloldies“, die an diesem Tag auch im Café für passende musikalische Untermalung sorgen.

Zum Artikel

Erstellt:
11. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.