Nikias Schmidetzki DH

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Guten Tag 22.05.2018 Von Nikias Schmidetzki

Ein Tag für das Grundgesetz

70 Jahre sind es im kommenden Jahr. Heute wird das Grundgesetz in Deutschland immerhin 69 Jahre. Seit dem 23. Mai 1949 hat es Gültigkeit. Im Auftrag der drei westlichen Besatzungsmächte erarbeitet, wurde das Grundgesetz 1949 vom Parlamentarischen Rat für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Am 3. Oktober 1990 wurde daraus mit der deutschen Wiedervereinigung die „Verfassung des gesamten Deutschen Volkes“. Der „Tag des Grundgesetzes“ soll jährlich daran erinnern. Und daran, wie wertvoll ein Grundgesetz mitsamt der darin verankerten Grundrechte ist. Keine Regierung kann sich einfach der Verfassung widersetzen. Um sie zu ändern muss eine neue beschlossen werden. Das Bundesverfassungsgericht bewahrt die Funktion der Grundrechte und entwickelt sie weiter. Nur Änderungen einzelner Abschnitte hat es seither gegeben.

Gleichzeitig markiert der 23. Mai 1949 die Gründung der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg – und lässt auch an dessen Folgen erinnern. Auch die Wahl des Bundespräsidenten fiel von 1979 bis 2009 auf den 23. Mai.

Seitens der Politik gibt es immer wieder Überlegungen, den 23. Mai als „Tag des Grundgesetzes“ zum offiziellen Feiertag zu benennen. Das wäre zwar innerhalb kurzer Zeit mit dem „Tag der Arbeit“, Himmelfahrt und Pfingsten ein weiterer. Mich persönlich würde es aber doch freuen. Am eigenen Geburtstag gesetzlich verankert frei zu haben, ist schließlich auch was Feines.

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Erstellt:
22. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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