Matthias Brosch DH

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Guten Tag 18.05.2018 Von Matthias Brosch

Ein Wegweiser für Familien

Erst online suchen, dann offline erleben – das ist der Ansatz des neuen Familienwegweisers, das im Landkreis Nienburg im Herbst starten soll. Die einjährige Vorbereitungsphase befindet sich gerade in der Halbzeit. Lutz Sommerfeld vom Familienservicebüro stellte das Projekt in dieser Woche dem Jugendhilfeausschuss vor und brachte als Beispiel eine Umsetzung aus dem Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen mit. Ziel ist, eine digitale Anlaufstelle für Eltern und Fachkräfte zu schaffen, die damit dank des Responsive Webdesigns auf dem Computer, Tablet oder Smartphone stets auf eine aktuelle und möglichst komplette Übersicht der wohnortnahen Angebote zurückgreifen können. Es soll eine regionale Suchmaschine entstehen, die überall weiterhelfen kann. Etwa auch bei Fragestellungen wie „Wo ist der nächste öffentliche Wickeltisch, Spielplatz oder Flohmarkt?“

Aktuell lägen diese Informationen nirgends wirklich gebündelt vor. „Wir wollen versuchen, das Portal engmaschig zu begleiten. Ob uns das gelingt, wird sich zeigen“, sagt Sommerfeld. Ohne die Mithilfe von Institutionen und Vereinen, die Angebote für Familien haben, sowie Tipps und Eintragungen der Bevölkerung dürfte es nicht funktionieren.

Das zeigen die bisherigen Versuche: Was einst als FIS Frühe Hilfen begann und dann mit Förderung des Landes online zu gutaufwachsen.de wurde, spielt in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle.

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Erstellt:
18. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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