Ludolf und Cord Dobberschütz sowie Reinhard Schomburg (von links) mit ihrem kapitalen Fang. Rehaag

Ludolf und Cord Dobberschütz sowie Reinhard Schomburg (von links) mit ihrem kapitalen Fang. Rehaag

Nienburg 11.09.2017 Von Die Harke

Ein Zwei-Meter-Wels

Berufsfischer machen kapitalen Fang in der Weser

Die Nienburger Berufsfischer Cord und Ludolf [DATENBANK=6229]Dobberschütz[/DATENBANK] hatten vor wenigen Tagen ein Fangerlebnis der besonderen Art: Beim Einholen ihrer Reusen zum Aalfang in der Weser hatte sich ein ungewöhnlich großer und schwerer Wels in einem Fanggeschirr verirrt. Es bedurfte der geballten Kraft dreier Männer, um den Fisch am Weserwall anzulanden und in ein Frischhaltebecken umzusetzen. Seine Länge betrug 2,05 Meter, sein Gewicht 60 Kilogramm.

Der Wels ist der größte reine Süßwasserfisch Europas. Er ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Raubfisch, der als Beute allesnimmt, was von der Größe her bewältigt werden kann. Die Art gilt allgemein als nicht bedroht.

„Der Wels ist ein beliebter Speisefisch mit zartem weißen Fleisch. Seine Filets in Butter gebraten sind eine ausgesprochene Köstlichkeit. Der von den Nienburger Fischern gefangene Wels war innerhalb kurzer Zeit vermarktet.

Während der Wels bei Berufsfischern wegen seiner Gefahr für viele Fischarten keinen allzu guten Ruf genießt, erfreut sich die Angelfischerei auf Welse immer größerer Beliebtheit. Dazu bietet die Weser mit ihrem Welsbestand ein ideales Angelrevier für Petrijünger aus nah und fern“, teilt der [DATENBANK=3781]Anglerverein Nienburg[/DATENBANK] mit.

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Erstellt:
11. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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