Manon Garms DH

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Guten Tag 14.05.2018 Von Manon Garms

Ein deutliches Problem

Im Zuge 67219 ist ein Problem deutlich geworden: Keiner scheint zu wissen, wo es mit der Schulentwicklungsplanung der Stadt hingehen wird. So soll laut Christine Kreide von der Stadtverwaltung die Sanierung der seit 20 Jahren stillgelegten Toiletten in der Nienburger Realschule entfallen, weil noch nicht feststehe, was mit dem Gebäude passiere. „Wir sind sicher, dass wir das Gebäude brauchen, aber wofür, das steht noch nicht fest“, so Kreide.

Unterdessen stellen die SPD/ULN-Gruppe im Ortsrat Langendamm, die FDP/ULN-Gruppe im Stadrat sowie die WG in beiden Gremien einen Antrag: „Der Grundgedanke des Antrags ist, dass die Schulentwicklungsplanung wegen steigender Schülerzahlen wieder aufgerollt werden muss“, erklärt WG-Fraktionsvorsitzender Frank Podehl. Er und auch FDP-Stadtratskollege Heiner Werner wünschen sich, dass die Realschulen erhalten bleiben.

Laut Antrag sollen „alle notwendigen Schritte eingeleitet werden, eine SEK-I-Schule am Standort Langendamm, idealerweise als reine Realschule, zu betreiben“. „Das ist nicht nur räumlich sinnvoll, sondern auch vor dem Hintergrund, dass wir jetzt im SEK-I-Bereich nur noch drei Schulformen – Gymnasium, Oberschule und IGS – haben“, sagt Werner.

Kreide geht davon aus, dass die Stadtverwaltung nach den Sommerferien ihre aktuelle Schulentwicklungsplanung vorstellt.

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Erstellt:
14. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 35sec

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